Schlank im Schlaf

Abnehmen im Schlaf, wer wünscht sich das nicht? Rund die Hälfte aller Deutschen ist mit ihrem Gewicht unzufrieden. Sie wären gerne schlank. So wäre es ein Traum, im Schlaf abnehmen zu können. Eine gute Nachricht: Es ist kein Traum, denn tatsächlich verbrennt unser Körper nachts Fett, sodass Abnehmen im Schlaf keine Utopie darstellt.

Biorhythmus entscheidend

Doch selbstverständlich purzeln nicht allein durch das Schlafen überflüssige und unerwünschte Fettpölsterchen an unserem Körper, so dass wir schlank werden. Sich tagsüber den Bauch mit allerlei Köstlichkeiten vollschlagen, aber sich dann abends ins Bett zu legen mit der Hoffnung, abnehmen und schlank werden zu können, wird weiterhin ein unerfüllter Wunsch bleiben. Doch wer auf seinen Biorhythmus achtet, danach isst und lebt, kann tatsächlich im Schlaf abnehmen, um so sein Wunsch- oder Idealgewicht beziehungsweise den Status "schlank" zu erreichen.

Schlank dank Schlaf

Während wir uns nachts durch das Schlafen ausruhen, um so neue Energie für den nächsten Tag zu gewinnen, arbeitet unser Körper. Zellen werden gereinigt, repariert sowie neu gebildet, Giftstoffe werden herausgefiltert, abtransportiert, der Lymphfluss wird gefördert und somit auch das Gewebe gestrafft. Dafür benötigt der Körper natürlich Energie. Diese zieht er sich, ganz zu unserem Vorteil, aus den vorhandenen Fetten. Dazu ist es jedoch ganz wichtig, dass unser Körper sich auch tatsächlich diesen Aufgaben widmen kann. Dazu braucht unser Körper genügend Schlaf, also mindestens sechs, idealerweise acht Stunden.

Ebenso wichtig: Unser Verdauungssystem gilt es zu entlasten. Denn ein Körper soll nicht zusätzlich mit Verdauen und Verarbeiten von Nahrung beschäftigt sein. Nur dann wird Fettverbrennung nachts optimal, der Reinigungsprozess unseres Körpers kann auf Hochtouren laufen und wir können schlank im Schlaf werden. Diesen positiven Effekt kann man durch seine eigene Lebensweise unterstützen. Wer seine eigene innere Uhr beachtet, hat es um einiges leichter schlank zu werden.

Abnehmen mit Insulin-Trennkost

Zusammenhänge zwischen Biorhythmus und möglicher Fettverbrennung im Schlaf sind viel disktutiert. Ernährungs- und Sportwissenschaftlern verweisen auf eine sogenannte Insulin-Trennkost, welche in Kombination mit ausreichend Schlaf sowie täglicher Bewegung zu den gewünschten Erfolgen beim Abnehmen führen kann.

Insulin ist ein Hormon, welches Fettverbrennung speichern und auch steuern kann. Denn Insulin verantwortet, Nährstoffe in die Zellen zu transportieren, um diese dort zur Energiegewinnung zu nutzen. Hat nun eine Zelle genügend Nährstoffe aufgenommen, verbleiben alle restlichen Nährstoffe zunächst im Blut. Nun beginnt die Bauchspeicheldrüse wiederum Insulin zu produzieren – bis zur dreifachen Menge.

Da unsere Zellen aber keinen Bedarf mehr haben, wird das nun vorhandene Insulin vom Körper im Fettgewebe deponiert. Dies kann letztendlich zu Übergewicht, sogar auch zu Diabetes führen. Konsequenz hieraus muss also sein, es unbedingt zu vermeiden, die Bauchspeicheldrüse mehrmals täglich auf Hochtouren zu bringen.

Durch Insulin-Trennkost soll es daher möglich werden, dem Körper immer dann passende Energie zuzuführen, welche er gerade benötigt. Tagsüber sind dies Kohlenhydrate, nachts Fette. Auf diese Weise kann der Körper bestmöglich agieren, uns die gewünschte Fettverbrennung nachts, sprich Abnehmen im Schlaf ermöglichen.

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Essen und Sport zum richtigen Zeitpunkt

Wichtig für das Gelingen der Insulin-Trennkost ist das Einhalten des Zeitplans, wann am Tag welche Nahrungsmittel geeignet sind. Zudem spielt Bewegung eine entscheidende Rolle, um schlank zu werden. Ausgegangen wird von drei festen Mahlzeiten täglich, mit einem Mindestabstand von etwa fünf Stunden.

Kleine Snacks zwischendurch sind nicht erlaubt. Denn die Bauchspeicheldrüse müsste bei Zwischenmahlzeiten wieder arbeiten. Somit würde auch der Insulinspiegel zwischen den Hauptmahlzeiten nicht richtig zum Absenken kommen. Wer zwischendurch Hunger bekommt, sollte besser zu grünem Tee greifen, denn dieser entwässert zusätzlich. Zudem kann grüner Tee den Cholesterinspiegel senken.

Zum Frühstück ist alles erlaubt, außer Nahrungsmitteln, welche Eiweiß enthalten, wie zum Beispiel Käse, Wurst, Joghurt oder ein Frühstücksei. Es ist wichtig, üppig zu frühstücken und auf ausreichend Kohlenhydrate zu achten, welche unser Körper in dieser Phase des Tages zum Gewinnen von Energie auch umsetzen kann.

Mittags bietet sich eine Kombination aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß an. Abends sind dagegen Fisch, Salat sowie Rohkost ideal. Abends absolut tabu sind bei der Insulin-Trennkost Kartoffeln, Nudeln, Reis, also alles, was viele Kohlenhydrate enthält. Sport und Bewegung sind wichtig, morgens hilft Ausdauersport ideal, abends eignet sich ein Training zum Muskelaufbau.