Tagesdosis Zink

Das Spurenelement Zink spielt in unserem Körper bei diversen Stoffwechselvorgängen als Bestandteil von Enzymen (Regelstoffen) eine wichtige Rolle. Es ist unter anderem für das Wachstum der Haut sowie für die Insulinspeicherung von Bedeutung. Zudem ist es an der Wundheilung und an immunologischen Prozessen beteiligt. Wer genügend Zink zu sich nimmt, stärkt seine Abwehrkräfte.

Empfohlene Tagesdosis

Die empfohlene Tagesdosis an Zink liegt bei 15 Milligramm, für schwangere Frauen liegt sie mit 25 Milligramm noch etwas höher. 15 Milligramm Zink sind unter anderem enthalten in:

  • 20 g Austern
  • 60 g Roggenkeime
  • 100 g Weizenkeime
  • 150 g Kalbsleber
  • 200 g Corned Beef
  • 250 g Nüsse
  • 250 g Hartkäse
  • 300 g Haferflocken
  • 350 g Weizen
  • 350 g Fleisch

Eine Überdosierung mit Zink ist im Alltag kaum möglich, da Zink auch bei hohen Dosen praktisch nicht giftig ist.

 

Zinkmangel

Bei Zinkmangel kann es zu Symptomen wie Appetitlosigkeit, erhöhter Anfälligkeit gegenüber Infekten, einer verzögerten Wundheilung, Störungen des Geschmacks- und Geruchssinnes, Haarausfall und charakteristischen Hautveränderungen kommen. Im Kindesalter können auch Wachstumsstörungen auftreten. 

Besonders gefährdet für einen Zinkmangel sind Personen mit einem erhöhten Bedarf an Zink (z.B. Schwangere) oder einem erhöhten Verlust an Zink (z.B. Sportler). Ebenso gehören auch älter Menschen, die über die Nahrung oftmals zu wenig Zink aufnehmen, zur Risikogruppe. Darüber hinaus haben auch Vegetarier und Veganer ein erhöhtes Risiko für einen Zinkmangel, da ihr Körper durch die pflanzliche Ernährung Zink schlechter verwerten kann.



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