Katerstimmung - Nein Danke!

Langer Abend, kurze Nacht, viele Cocktails, wenig Schlaf. Wer keine Lust hat, den Tag danach mit Brummschädel, flauem Magen und fahlem Teint zu vergeuden, schlägt dem Kater schon beim Feiern ein Schnippchen. Sollten es dennoch ein paar Drinks zu viel geworden sein, lässt sich der Schaden durchaus begrenzen. Hier kommen 30 Tipps gegen böses Erwachen.
1. Die richtige Wahl
Nicht jedes alkoholische Getränk richtet gleich viel Übel an. Die schlimmsten Nachwirkungen bei gleicher Alkoholmenge wurden bei Brandy festgestellt. In abnehmender Reihe folgen Rotwein, Rum, Whisky, Weißwein und Gin. Interessant auch: Liebhaber von Weizenbier riskieren einen schlimmeren Kater als Pilstrinker, weil beim Gärprozess von Weizenbier, so wie bei dunklen alkoholischen Drinks, mehr unerwünschte Begleitstoffe, die so genannten "Fuselalkohole" entstehen. Ebenfalls wissenswert: Warme (Glühwein oder Grog), gezuckerte (süßer Wein oder Bowle) und kohlesäurehaltige Getränke (Sekt o.ä.) verstärken die Aufnahme von Alkohol im Blut.
2. Treue zahlt sich aus
Auch bei Partygetränken. Wer bei einer Sorte bleibt, behält leichter den Überblick. Wer außerdem jedem Glas Alkohol mindestens ein Glas Wasser hinterherschickt, vermeidet von vorne herein den Feuchtigkeitsverlust.
3. Guten Appetit
Vor dem Fest darf richtig geschlemmt werden. Fett- und eiweißreiche Mahlzeiten bleiben länger im Magen und hemmen die Aufnahme von Alkohol im Blut. Während der Party beugen Fett- und salzhaltige Snacks wie Käsehappen, Salzstangen, Erdnüsse, Chips und Oliven Mineralstoffmangel vor.
4. Energieschlucker
Nichtraucher haben mehr Spaß beim Feiern, denn der blaue Dunst entzieht dem Körper jede Menge Sauerstoff und Vitamine. Dadurch werden Alkoholwirkung und anschließende Katerstimmung erheblich verstärkt.
5. Keine Chancengleichheit
Frauen - dies ist wissenschaftlich belegt - vertragen weniger Alkohol als Männer. Der Grund: Zum einen ist ihr Anteil an Fettgewebe im Vergleich zum Muskelgewebe größer. Fettgewebe wirkt als Alkoholdepot und gibt ihn kontinuierlich ans Blut ab. Zum anderen ist das im Magen vorhandene Alkohol abbauende Enzym Alkohol-Dehydrogenase bei Frauen nicht so aktiv wie bei Männern. So bewältigen Männer in einer Stunde 0,1 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht, Frauen nur 0,08.
6. Einer geht noch
Nacht-Schwärmer brauchen vor dem Schlafengehen mindestens einen halben Liter Mineralwasser oder – noch besser – einen sprudelnden Mix aus Kalzium und Magnesium. Das erneuert den Vorrat an Spurenelementen, die der Alkohol dem Körper entzogen hat.
Denen mit unempfindlichem Magen hilft auch eine prophylaktische Acetylsalicylsäure-Tablette (z. B. Aspirin).
7. Betthupferl
Ein Honigbrot nach dem letzten Gläschen soll bösem Erwachen vorbeugen. Im Gegensatz zu Zucker enthält der süße Nektar Fruktose, die den Alkoholabbau fördert.
8. Nachtschicht
Kleiner Aufwand – große Wirkung: Unbedingt vor dem Schlafengehen Make-up mit Abschminktuch oder Reinigungsmilch und warmem Wasser entfernen, Gesichtswasser einklopfen und intensiv pflegende Nachtcreme auftragen. Die Haut weiß es zu schätzen und kann die Nacht für Reparatur-Arbeiten nutzen.
9. Schönheitsschlaf
Vorm Ablegen unbedingt das Fenster öffnen und bei frischer Luft schlafen. Sauerstoff hilft dem Körper beim Regenerieren und mindert das Risiko, mit Kopfschmerzen aufzuwachen.
10. Karussellbremse
Dreht sich das Bett beim Einschlafen, hilft ein zweites und drittes Kissen unter dem Kopf, damit der Oberkörper höher liegt. Ein psychologischer Trick, um die Rundfahrt zu stoppen: Fuß aus dem Bett.
11. Sanfte Wecker
Klingt komisch, ist aber sinnvoll: Statt sich mit Brummschädel und flauem Magen in den Kissen zu wälzen, kommt der Körper jetzt besser mit leichten Aktivitäten klar. Doch überfordert werden will er nicht. Erst einmal hinsetzen und die verspannte Nackenmuskulatur sanft durchkneten, zum Beispiel mit einem Holzkugelmassageband (Reformhaus), Wirbelsäule aussparen. Dann fällt das Aufstehen viel leichter.
12. Frischmacher
Für ein Wannenbad ist der Kreislauf noch zu schwach. Viel besser: Eine lauwarme Dusche mit erfrischenden und belebenden Zusätzen von Limone, Bergamotte, Rosmarin oder Lavendel. Wer zum Abschluss den Hahn auf "kalt" stellt und den Wasserstrahl von den Füßen nach oben führt, bringt die Blutzirkulation richtig auf Trab.
13. Hautschmeichler
Wenn das Eincremen mit einer Körper-Massage verbunden wird, haben Haut und Seele etwas davon. Und viel mehr Zeit kostet es auch nicht. Ob man ein erfrischendes Massageöl, eine Feuchtigkeit spendende Lotion oder eine regenerierende Bodycreme verwendet, hängt ganz vom Hauttyp ab. Eine ganz einfache Selbstmassage aktiviert den gesamten Organismus und harmonisiert Körper und Geist: Beine spiralförmig von unten nach oben massieren, danach mit streichenden Bewegungen in die gleiche Richtung arbeiten. Jede Bewegung drei Mal wiederholen. Nach den Beinen folgen die Arme, dann der Körper. Brust und Hals erhalten nur eine Streichmassage.
14. Jungbrunnen
Gegen fahlen Teint helfen glättende Gesichts-Peelings, die den Grauschleier aus trockenen Hautschüppchen auf die sanfte Art entfernen. Hinterher sieht die Haut wieder frisch, rosig und um Jahre jünger aus. Außerdem ist sie jetzt besonders aufnahmefähig für Extraportionen an Vitaminen und Feuchtigkeit.
Autor/Quelle: beautypress

