Der gesunde Kühlschrank

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©istockphoto.com, filipe varela

Das Phänomen dürfte jedem bekannt sein. Da sind die guten Vorsätze für eine gesunde Ernährung gefasst, der innere Schweinehund überwunden und der Inhalt des Kühlschranks stellt einen trotzdem bei jedem Öffnen vor eine neue Herausforderung. Ein Blick in den Kühlschrank und die unnötigen süßen, kalorienreichen Fallen kommen zum Vorschein. Damit das Programm von sportlicher Aktivität und gesunder Ernährung ungestört durchgezogen werden kann, sollten gerade am Anfang potenzielle Störfaktoren gemieden werden.

Süßes raus, Vitamine rein!

Die wesentliche Grundlage für mehr Wohlbefinden und Gesundheit ist die abwechslungsreiche, ausgewogene und möglichst frische Ernährung. Idealerweise sollte man täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst verzehren. Damit Sie gar nicht erst in Versuchung kommen, setzen Sie die guten Vorsätze als erstes in Kühlschrank und Vorratskammer um. Ersetzen Sie Fastfood und Fertiggerichte, Süßes und Fettiges mit frischem Obst, Gemüse und Produkten, die wenig Kalorien, Zucker und Fett enthalten. So beugen Sie der plötzlichen Verführung zum Naschen oder unkontrollierten Essattacken optimal vor.
Doch Vorsicht: Obst und Gemüse halten sich zwar länger und besser im dafür vorgesehenen Kühlschrankfach, doch verlieren Sie dadurch schnell an Geschmack und Vitaminen. Lagern Sie diese entweder in der kühlen dunklen Vorratskammer oder essen Sie sie schnell auf. 

Das Geheimnis des bewussten Einkaufens

Wählen Sie die Lebensmittel im Supermarkt bewusst aus. Denn was zu Hause nicht vorrätig ist, kann auch nicht gegessen werden. Das gilt vor allem für Fertiggerichte, Snacks und Süßigkeiten. Achten Sie darauf, dass Produkte möglichst frei von Aroma-, Farb- und Geschmacksstoffen oder Emulgatoren und Verdickungsmitteln sind.  Gerade im Sommer, wenn die Grillsaison ruft, ist die Versuchung groß, die zahlreichen exotischen Grillsaucen auszuprobieren. Ohne auf den Geschmack verzichten zu müssen, kann die beliebte Beilage auch selbst kreiert und das ganz ohne versteckte Kalorien- und Fettfallen. Magerquark mit frischen Kräutern und Knoblauch, die Kombination aus Honig, Senf, Zwiebeln, Mais und Gewürzgurken oder Tomaten-Chili-Knoblauch, diese Saucen sind schnell und einfach zubereitet und schmecken lecker. Auch die beliebten Baguettes mit Knoblauch- oder Kräuterbutter werden einfach gesünder selbstgemacht: verwenden Sie anstelle der Butter Pflanzenöl.

Was ein gesunder Kühlschrank besser nicht beinhaltet

  • Mayonnaise, Remoulade und Ketchup
  • Salatdressings und Fertigsaucen
  • Sahne oder Creme Fraiche
  • Schokoladen, Speiseeis und Süßigkeiten
  • Alkohol und Soft-Getränke
  • Tierische Fette (Butter, Schmalz)
  • Fettreiche Käse- und Wurstsorten
  • Sahnejogurt, Pudding und Desserts 

 

Die unbedenklichen Inhalte des gesunden Kühlschrankes

  • Obst und Gemüse
  • Säfte (ohne Zuckerzusatz)
  • frischen mageren Fisch und Geflügel
  • Tomatenmark und Senf
  • Meerrettich und Gewürzgurken
  • Natur-Joghurt, Magerquark und Hüttenkäse
  • Fettarme Milchprodukte
  • Eier 

 

Ein einfacher, doch sehr hilfreicher Trick sind Magneten mit kurzen Informationen, Aussagen oder Photos, die direkt an der Kühlschranktür angebracht sind. Sie erinnern vor und nach jedem Öffnen des Kühlschranks an die guten gesunden Vorsätze.