Untersuchungen beim Frauenarzt - Weiterführende Untersuchungen

Weiterführende Untersuchungen
Je nach Fragestellung gibt es noch eine Reihe weiterer Untersuchungen:
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Sonografie: Der Ultraschall spielt in der frauenärztlichen Praxis eine wichtige Rolle – insbesondere in der Schwangerschaft, aber u.a. auch bei Kinderwunsch oder Verdacht auf einen Tumor. Er kann durch die Scheide eingeführt werden (Vaginalsonografie) oder über dem Bauch (Abdominalsonografie) bzw. der Brust (Mammasonografie) bewegt werden.
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Abstriche und Biopsien: Bei der Spekulumuntersuchungen können Zellen vom Gebärmutterhals und -kanal zur Krebsvorsorge ("PAP-Untersuchung") oder kleine Gewebeproben von verdächtigen Bezirken gewonnen und unter dem Mikroskop begutachtet werden. Meist werden diese Proben ins Labor geschickt und dort beurteilt. Vom Scheidensekret kann der pH-Wert bestimmt werden - ist er weniger sauer als normal, ist das ein erster Hinweis auf eine Besiedlung mit Krankheitserregern. Entwickelt das Scheidensekret dann einen fischähnlichen Geruch, wenn es auf einem Objektträger mit Kalilauge bestrichen wird (Amintest), verdichtet sich dieser Verdacht. Unter dem Mikroskop lassen sich dann evtl. die Bakterien oder Pilze erkennen. In diesem Fall wird das Scheidensekret ins Labor geschickt und dort genauer mikrobiologisch untersucht (z.B. Anzüchtung der Keime und Test, welche Antibiotika dagegen wirken).
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Urinuntersuchung: Diese gehört während der Schwangerschaft zur Routineuntersuchung; ansonsten wird sie z.B. bei dem Verdacht auf eine Blasenentzündung durchgeführt.
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Zyklus- und Hormondiagnostik: Besteht der Verdacht auf Hormonstörungen oder sollen Zyklusunregelmäßigkeiten oder ein unerfüllter Kinderwunsch abgeklärt werden, kommen neben den oben genannten Methoden noch andere zum Einsatz. So können z.B. im Blut verschiedene Hormonkonzentrationen gemessen oder der sogenannte Zervixfaktor im Sekret des Gebärmutterhalses bestimmt werden. Dies bedeutet, dass mittels verschiedener Faktoren wie Aussehen und Konsistenz geprüft wird, wie das Sekret auf die unterschiedlichen Hormone während des Menstruationszyklus reagiert.
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Endoskopie: Bei Kindern und Jungfrauen kann anstelle der Spekulumuntersuchung auch ein schmales Endoskop über die Scheide eingeführt werden (Vaginoskopie). In bestimmten Situationen (z.B. bei Sterilität, Blutungen aus der Gebärmutter) lässt sich – unter Lokalanästhesie – auch die Gebärmutterhöhle mit einem Endoskop begutachten (Hysteroskopie). Zu diagnostischen und häufig auch direkt therapeutischen Zwecken kann ein Endoskop auch über kleine Schnitte in der Bauchdecke eingeführt werden (Laparoskopie).
Aktualisiert: 26.11.2009
Autor/Quelle: Dagmar Reiche
Autor/Quelle: Dagmar Reiche

