Tipps rund um die Matratze

Ein erholsamer Schlaf auf geeigneter Matratze ist für viele Menschen nur ein Traum. Schlaflosigkeit sowie Schlafstörungen sind keine Seltenheit. Neben Stress oder auch Alltagssorgen können auch Matratzen Auslöser für schlechten Schlaf sein. Matratzen sind ideal, wenn sie sich dem Körper sowie der Körperform anpassen können.

Schlaf ist für uns Menschen wichtig, sogar lebenserhaltend. Denn während des Schlafs kann der Körper sich von den Strapazen des Alltags erholen, neue Energie tanken. Eine schlechte Liegeposition kann jedoch zu Schlaflosigkeit sowie zu körperlichen Schmerzen, wie etwa Rückenschmerzen führen. Auch Probleme mit den Bandscheiben (Bandscheibenvorfall), Muskelverspannungen oder schmerzende Druckstellen durch das Schlafen können möglicherweise durch die Wahl der richtigen Matratze vermieden werden.

Welche Matratze kommt in Frage?

Beim Kaufen von Matratzen ist es nicht nur wichtig das passende Material für seine individuellen Schlafbedürfnisse auszuwählen, auch die Qualität sowie die Größe der Matratze können für das höchste Maß an Liegekomfort ausschlaggebend sein.

Wer sich für eine neue Matratze entscheiden möchte, sollte vor allem Zeit einplanen. Denn eine übereilte Entscheidung ist gerade bei Matratzen nicht zu empfehlen. Schließlich werden Matratzen etwa acht Jahre genutzt, für diesen relativ langen Zeitraum sollte die Matratze passgenau für den Körper sein, um Problemen mit dem Schlaf oder Rücken vorzubeugen.

Spätestens jedoch sollte die Matratze tatsächlich auch nach acht Jahren gewechselt werden. Dies ist sowohl aus hygienischen Gründen als auch aus orthopädischer Sicht sinnvoll. Es ist zu empfehlen die Matratze nach etwa vier Jahren zu wenden, um eine gleichmäßige Nutzung der Matratze zu erreichen.

Milben in der Matratze

Ein Großteil aller Milben, die sich im Haushalt befinden, ist im Schlafzimmer zu finden. Da Milben abhängig von feucht-warmem Klima sind, tummeln sie sich vor allem in Bettdecken, Kissen sowie Matratzen.

Gerade Allergiker mit einer Allergie gegen Hausstaub sollten daher auf eine für sie geeignete Matratze achten. Ideal für Allergiker sind Matratzen mit einem guten Mikro-Klima. Zudem sollte die Matratze über einen leicht abzunehmenden sowie waschbaren Bezug verfügen.

Schadstoffe in der Matratze

Wichtig ist es, zusätzlich auf die enthaltenen Schadstoffe der Matratze zu achten. Denn diese können möglicherweise zum Auslösen weiterer Allergien führen. Auch für Nicht-Allergiker können diese Faktoren zentral beim Kaufen von Matratzen sein.

Köperzonenstütze und Biegeelastizität

Generell sind bei Matratzen auch die Köperzonenstütze sowie die Biegeelastizität wichtig. Eine in der Matratze enthaltene Körperzonenstütze kann dafür sorgen, dass der Körper im Schlaf optimal liegt sowie entlastet ist.

Durch die Biegeelastizität kann sich die Matratze an die unterschiedlichen Kurven des Körpers anpassen, sodass dieser ergonomisch gebettet wird und keine Rückenschmerzen provoziert werden.

Matratzen und ihr Härtegrad

Matratzen weisen unterschiedlichen Härtegrad auf. Von H1 bis H4, also von extrem weich bis extrem hart reichen die Härtegrade. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass ein Härtegrad von Hersteller zu Hersteller variieren kann, da die eingeteilten Härtegrade keiner festgelegten Norm entsprechen.

Der zu wählende Härtegrad ist auch vom Gewicht sowie der Größe der einzelnen Person abhängig. Gerade für Paare mit unterschiedlichem Gewicht oder Größe sind daher zwei einzelne Matratzen häufig besser geeignet als eine gemeinsame. Um das richtige Material für die Matratze zu finden, ist es wichtig, seine eigenen Anforderungen sowie eigene körperliche Probleme (Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, u.a.) zu kennen.

Arten von Matratzen

Wer sich für ein Material entschieden hat, sollte beim Kauf dennoch innerhalb der Materialwahl auf die unterschiedlichen Qualitätsstufen achten, um auch wirklich eine geeignete Matratze zu erwerben. Wer eine neue Matratze aussucht, sollte mindestens fünf Minuten Probe liegen. Beispielhaft werden folgende drei Arten von Matratzen vorgestellt.

Federnkern-Matratzen
Federkern ist ein absoluter Klassiker unter den Matratzen.

  • Robust
  • Formstabil
  • Ideal für Menschen, die stark schwitzen
  • Können allerdings leicht nachgeben

Matratzen aus Latex
In der Regel bestehen Latex-Matratzen aus einem Materialmix, bestehend aus Naturgummi sowie synthetisch hergestelltem Gummi. Diese Materialien werden zu Schaum geschlagen und anschließend vulkanisiert.

  • Extrem punktelastisch
  • Ergonomisch
  • Gute Regulierung der Feuchtigkeit sowie Wärme
  • Gut für Allergiker geeignet
  • Allerdings recht schwer

Kaltschaum-Matratzen
Kaltschaum-Matratzen werden aus kalt aufgeschäumten Polyethan hergestellt. Je höher bei dieser Matratze das Raumgewicht ist, umso robuster ist sie.

  • Perfekte für alle, die schnell frieren
  • Strapazierfähig
  • Gute Punkteelastizität, daher sehr für Menschen mit Rückenschmerzen zu empfehlen
  • Allerdings können enthaltene Kunststoffe möglicherweise Allergien auslösen