Diabetes bei Tieren - Wie macht sich Diabetes beim Tier bemerkbar?

Wie macht sich Diabetes beim Tier bemerkbar?
Um den überschüssigen Blutzucker wieder ausscheiden zu können, muss ein zuckerkrankes Tier sehr große Mengen trinken und dementsprechend mehr ausscheiden. Obwohl diabetische Tiere mehr fressen als gewöhnlich - viele entwickeln einen regelrechten Heißhunger - nehmen sie häufig ab. Schuld ist der Insulinmangel, der eine korrekte Verwertung der Nahrung verhindert.
Zuckerkranke Katzen fallen eher durch Appetitmangel und Erbrechen auf. Bei manchen macht sich die Krankheit auch durch eine veränderte Gangart bemerkbar, die auf eine flachere Fußung der Hinterhand zurück zu führen ist. Da den Körperzellen nur noch wenig oder gar keine Energie mehr zugeführt werden kann, wird der gesamte Körper in Mitleidenschaft gezogen: Ein stumpfes Fell, aber auch Schäden an Leber, Niere und Gehirn sind mögliche Folgen.
Bei Hunden können zudem Sehstörungen aufgrund einer Linsentrübung auftreten. Diese so genannte diabetische Katarakt kann bis zur Blindheit führen.
Hier noch einmal die auffälligsten Anzeichen:
- vermehrtes Trinken
- vermehrtes Wasserlassen
- gesteigerte Futteraufnahme bei gleichzeitigem Gewichtsverlust
- Appetitmangel und Erbrechen bei Katzen.
Hunde- und Katzenhalter, die solche Veränderungen bei ihrem Tier beobachten, sollten nicht lange warten. Ein Tierarztbesuch verschafft Gewissheit. Durch frühzeitige Behandlung und die richtige Ernährung kann auch ein zuckerkrankes Tier ein langes Leben genießen.
Autor/Quelle: animal

