Sonnenschutz im Frühling - Kennen Sie sich aus beim Sonnenschutz?

Kennen Sie sich wirklich aus in Sachen Sonnenschutz? Hier einige beliebte und weit verbreitete Irrtümer.

"Ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verhindert das Braunwerden."

Das stimmt so nicht! Auch mit hohem Schutzfaktor wird die Haut braun. Er schützt vor Sonnenbrand, lässt die Bräune schrittweise entstehen und trägt dazu bei, dass sie länger hält. Sonnenbrand ist eine Entzündungsreaktion der Haut. Er hat zur Folge, dass die Hautzellen zur Regeneration angeregt werden. Die Haut "wirft" die geschädigten Zellen ab und damit auch die in den Zellen eingelagerten braunen Pigmente.

"Braune Haut benötigt keinen Schutz."

Falsch. Die Bräune bietet nur einen begrenzten Schutz vor der aggressiven UV-Strahlung – auch gebräunte Haut nimmt bei intensiver Bestrahlung Schaden. Nur werden die Folgen erst Jahre später sichtbar, zum Beispiel in Form von vorzeitiger Hautalterung und Altersflecken.

"Alle Produkte mit hoher Faktorzahl schützen gleich gut."

Falsch. Die Zahl auf dem Produkt steht für den Schutz gegen die kurzwelligen UV-B-Strahlen im Sonnenlicht. Genauso wichtig ist der Schutz vor UV-A-Strahlen. Der "Breitband-Schutz" gegen beide Strahlungsarten sollte ebenfalls angegeben sein.

"Creme, Gel, Lotion, Spray – ich nehme einfach irgendwas."

Besser nicht wahllos ins Regal greifen. Welches das passende Mittel ist, hängt nicht nur von dessen Schutzvermögen ab, sondern auch von seiner Konsistenz. Beispielsweise sollten Sonnengenießer mit trockener Haut keinesfalls ein Gel benutzen. Es liefert der Haut keine Pflegesubstanzen, sie könnte verstärkt austrocknen. Eine Creme ist hier besser geeignet. Guter Sonnenschutz muss daher in Form und Faktor auf den Benutzer abgestimmt sein.

 
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