Einfach und gut zu Hause
Einfach und gut zu Hause
Auch eine Fete in den eigenen vier Wänden bietet ihre Vorteile: Sie ist günstiger und man erspart sich die Organisation, zahlreiche Kinder von A nach B zu fahren – natürlich darf der Einfallsreichtum trotzdem übers Topfschlagen hinausgehen.
Sehr beliebt sind Mottopartys, bei denen alles im Zeichen von Feen, Piraten oder Außerirdischen steht. Ebenso lösen Verkleidungsfeste mit den Flohmarktkisten vom Dachboden, fantasievoll geschminkten Kindergesichtern und selbst gebastelten Hüten einen unbändigen Spieltrieb aus.
Für beruhigende Momente zwischendurch sind sogenannte Kim-Spiele geeignet, die die Sinnesorgane trainieren. Wer errät mit verbundenen Augen am Geräusch, dass jemand in eine Möhre beißt? Wer erkennt Seife am Geruch? Barfußpfade sind Garanten für Kicherspaß.
Im Freien feiern
Einen Parcours können sich die Kinder zum Beispiel mit Eierkartons, Tannenreisig, Kastanien und Sägemehl selbst basteln. Bei gutem Wetter sollte sich die Meute ohnehin draußen austoben. Vielleicht bei einer eigenen Olympiade mit lustigen Sportarten wie Staffellauf mit wassergefüllten Gummistiefeln. Wer im Ziel noch am meisten Wasser hat, gewinnt.
Nicht neu, aber sehr beliebt sind Rallyes mit kniffligen Fragen und Aufgaben: Seit wann gibt es den Brunnen auf dem Marktplatz? Was isst Frau Müller aus der Stadtbücherei am liebsten? Bastle eine Blumenkette aus Gänseblümchen! Mit diesen Spielen rücken auch mal zurückhaltende Kinder in den Vordergrund. Vor allem in gemischten Gruppen aus Mädchen und Jungs lernen die Kleinen so ihre jeweiligen Stärken kennen und schätzen.
Krönender Abschluss einer Fete mit älteren Kindern ist ein Nachtspaziergang mit Lagerfeuer: Wenn es knistert, Stockbrot am Feuer röstet und Gruselgeschichten erzählt werden, wird klar: Die einfachsten Dinge sind meist die besten.

