Hautschutz in der Freiluftsaison
Zeit des Freiluftsports
Sommerzeit ist die Zeit des Freiluftsports. Doch auch dort sind nur solche "echten Kerle" gefragt, die sich gegen zu viel Sonne schützen. Besonders beim Wassersport ist die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen, groß. Denn: Die Wasseroberfläche reflektiert die Sonnenstrahlen und erhöht somit die Belastung für die Haut, auch wenn es bewölkt ist. Beim Schwimmen, Segeln und Surfen sind wasserfeste Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor und häufiges Nachcremen unerlässlich. Wenn möglich, sollte auch hier schützende Kleidung und Kopfbedeckung getragen werden.
Übrigens: Wer beim Schnorcheln oder Schwimmen ein T-Shirt trägt, schützt sich zusätzlich - denn noch einen halben Meter unter der Wasseroberfläche wirkt ein Großteil der UV-Strahlen. Bei jedem Sport im Freien müssen Männer jedoch an Schutz der besonders gefährdeten Hautpartien denken. Bei Joggern sind das meist Gesicht, Nacken und Arme, bei Radfahrern ist es zudem die Haut der Oberschenkel. Außerdem gilt: Scheint die Sonne, ist es wichtig, eine geeignete Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Filter zu tragen.
Nach dem Duschen eincremen
Mit einem schönen Sonnenuntergang endet die Hautpflege für Männer aber noch lange nicht. Nach Sport und Sonnenbad muss der Haut wieder Feuchtigkeit zugeführt werden. "Duschen Sie nur kurz, damit die Haut nicht zu trocken wird, und benutzen sie rückfettendes Duschgel", rät Dr. Egger. Nach dem Duschen empfiehlt es sich, eine auf den Hauttyp abgestimmte Creme zu verwenden.
Erst an die Sonne gewöhnen
Generell gilt: Nach langer Winterpause muss sich die Haut erst wieder an die Sonne gewöhnen. Die Tönung einer Selbstbräunungscreme schützt die blasse Winterhaut nicht. "Auch im Sonnenstudio kann man sich nicht wirksam auf den Urlaub am Strand vorbereiten", so Hautarzt Dr. Bernhard Egger. Solariumsbräune schützt nicht vor dem natürlichen UV-Licht. Das heißt, auch wer durch die Sonnenbank vorgebräunt ist, muss sich in der natürlichen Sonne genauso schützen, wie jemand mit blasser Haut.
Autor/Quelle: psg

