Potenzkiller Fett - Vorbeugung

Weniger Fett für mehr Potenz und Herzkraft
- Spezielles Bewegungsprogramm zur Steigerung des Grundumsatzes
- Kontinuierliches Training
- Gewichtsreduktion durch fettarme Kost
- Umstellung der Ernährungsgewohnheiten (gut frühstücken, abends wenig essen)
- Absolutes Rauchverbot
- Kein Alkohol
Potentielle Potenzkiller: Dick sein, Rauchen und wenig Bewegung
Der Erhalt eines gesunden Gewichts, der Verzicht auf Zigaretten sowie Bewegung – diese Kombination sehen amerikanische Wissenschaftler als ideale Voraussetzung, um das Risiko für erektile Dysfunktion signifikant zu senken.
Im Rahmen einer über 14-jährigen Studie an 22.000 Männern fanden Wissenschaftler der Harvard University School of Public Health in Boston heraus, dass die zu Studienbeginn fettleibigen Männer mit einer um 90 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit eine erektile Dysfunktion entwickelten als normalgewichtige Teilnehmer. Die Raucher der Studie hatten ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Impotenz gegenüber Nichtrauchern. Regelmäßige körperliche Bewegung hat sich während der Studiendauer allerdings als möglicher Schutzfaktor bewiesen. Die Probanden mit dem höchsten Bewegungslevel zu Studienbeginn wiesen über den gesamten Studienzeitraum von 14 Jahren eine um ein Drittel geringere Wahrscheinlichkeit für erektile Dysfunktion auf als diejenigen Teilnehmer mit der geringsten Bewegungsintensität.
Sport und Potenz - was sich empfiehlt
Wer sich in Hinsicht auf die Potenz sinnvoll sportlich betätigen will, sollte ein paar Dinge beachten. Regelmäßige körperliche Aktivität ist empfehlenswert, um die Entwicklung von Erektionsstörungen zu verhindern. Männer unter 60 Jahren scheinen hiervon besonders zu profitieren. Eine spezielle Gymnastik, bei welchem die Beckenbodenmuskulatur beansprucht wird kann bei Potenzstörungen die Erektionsqualität verbessern. Vorsicht geboten ist beim Radfahren: Radeln kann bei Überlastung und entsprechenden Sätteln zu einer Verminderung der Penisdurchblutung führen. Bei übermäßigem Radfahren sind auch nachhaltige Schäden möglich.
Fazit dieser Studien
Alle Studien machen deutlich, wie wichtig eine Gewichtsreduktion ist. Hier ist oft eine Kombination aus Maßnahmen sinnvoll. Es empfiehlt sich in bestimmten Fällen eine kalorien- und fettbewusste Ernährung, kombiniert mit einer individuellen Steigerung des Bewegungslevels.
Autor/Quelle: Dr. Kaske

