Man(n) sollte auch Schwäche zeigen können

Eigentlich kein Weltuntergang, wenn’s im Bett mal nicht klappt. Passt aber nicht zum Bild, dass Männer von sich selber haben. Das Ego eines Mannes leidet meist so stark unter einer Flaute im Bett, dass er noch nicht mal den Gang zum Arzt überwindet.
Alle Männer sind Versager…
Männer fühlen sich schnell als Versager. Kein Wunder: Die Hälfte der Weltbevölkerung sind Frauen, die allerdings zwei Drittel der Arbeit leisten, aber dafür nur zehn Prozent des Welteinkommens beziehen. Außerdem können sie Kinder gebären. Wer als Mann etwas auf sich hält, muss mindestens erfolgreich im Beruf sein, ein Haus gebaut, ein Baum gepflanzt, eine nette Frau und Kinder haben.
Burn out bis unter die Gürtellinie
Diese selbst gemachten oder von Film und Werbung implizierten Anforderungen führen nicht selten zu Stress im Job, Versagerängsten, Beziehungsproblemen und Depressionen. Wer sich zudem nur noch schwach an die Bilder seiner Lieben erinnert, vergeblich im Gedächtnis nach seinen letzten Urlaubserinnerungen kramt, sollte dringend eine Kehrtwendung machen. Sonst enden Erschöpfung, Überlastung und mangelnder Freizeitausgleich in einem nervlichen Zusammenbruch (Burn-out-Syndrom). Und die Midlife-crisis wird eine Endlife-Show: Herz, Lunge & Prostata sind die typischen Schwachpunkte des Mannes - ausgelöst durch Stress, Überarbeitung, exzessives Rauchen und schlechte Ernährung. Doch nichts zehrt so sehr an seiner Substanz wie Erektionsstörungen.
Typische Erkrankungen von Männern
- Burn-out-Syndrom
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Diabetes Typ 2
- Prostatavergrößerung
- Erektionsstörungen
- Raucherlunge
Ein Arzt wird bis zuletzt gemieden
Eine Umfrage des Allensbach-Instituts bestätigt, was Frauen schon immer wussten: Männer sind Ärztemuffel. Von 1481 befragten Männern versuchte ungefähr die Hälfte regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zu umgehen.
Millionen Männer haben Probleme
Jeder fünfte Mann leidet an Erektionsstörungen. Das sind vier bis sechs Millionen in Deutschland. Organische Ursachen, wie Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes) sind ein Grund. Oft spielt aber auch der Kopf nicht mehr mit.
Und hier beginnt die Erektion: Das Erektionszentrum reagiert auf sexuelle Reize mit Nervenimpulsen, die den Befehl "mehr Blut einströmen lassen" zu den Blutgefäßen im Penis senden. Dadurch entsteht eine Erektion. Neben erregenden Reizen wird das Erektionszentrum aber auch von hemmenden Faktoren – wie Stress, Erwartungsdruck oder negativen, seelischen Verstimmungen – beeinflusst. Häufig entwickelt sich ein Teufelskreis, denn die Erfahrung des Versagens macht vorhandene Erektionsstörungen noch schlimmer.
Tipps für Sie und Ihn
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Besprechen mit ihrem/ihrer Lebensabschnittspartner/in seinen Schwächezustand.
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Zeigen Sie ihm, dass ein Arztbesuch von wahrem Stehvermögen zeugt! Was ihm fehlt, kann nur der Arzt entscheiden.
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Vermeiden Sie den Spruch: "Das kann jedem mal passieren".
