Vitamine und Mineralstoffe: Schutz für das neue Leben

Mit dem Zeitpunkt des Kinderwunsches ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung sehr wichtig. Denn der Ernährungsstatus der Mutter trägt zu einer optimalen Entwicklung und Gesundheit des Kindes bei. Während sich der Energiebedarf in der Schwangerschaft nur leicht erhöht, steigt der Bedarf an einigen Vitaminen und Mineralstoffen deutlich an. Wichtige Nährstoffe sind dann insbesondere: Folsäure, Jod und Eisen.

Kinderwunsch

Zahlreiche Studien belegen übereinstimmend, dass eine tägliche Supplementierung von Folsäure vor und nach der Empfängnis die Häufigkeit von Fehlgeburten und Neuralrohrfehlbildungen (offener Rücken) verringern kann. Denn die Schließung des Neuralrohres (Vorstufe des Zentralnervensystems) erfolgt bereits zwischen dem 22. und dem 28. Tag der Schwangerschaft. Zu diesem Zeitpunkt wissen Frauen oft noch nichts von ihrer Schwangerschaft. Daher wird allen Frauen mit Kinderwunsch empfohlen, mindestens vier Wochen vor der Empfängnis sowie während der Schwangerschaft zusätzlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung Folsäure in Form einer Nahrungsergänzung (z. B. Milupa NeoVin) einzunehmen.

Schwangerschaft

Mit dem Beginn der Schwangerschaft isst das Kind mit. Denn es wird vollständig über die Nabelschnur versorgt. Der Energiebedarf der werdenden Mutter erhöht sich nur geringfügig ca. 260 kcal am Tag. Das entspricht z.B. einer Scheibe Vollkornbrot mit einer Scheibe fettarmem Käse. Hingegen steigt der Bedarf an einigen Vitaminen und Mineralstoffen, stark an. Besonders wichtige Nährstoffe sind: Folsäure, Jod und Eisen. So erhöht sich der Bedarf an Eisen um das doppelte in der Schwangerschaft. Folglich sollten Schwangere nicht für zwei essen, sondern auf eine bewusste und ausgewogene Ernährung achten. Dazu gehört: Gemüse, Salat, Getreideprodukte, Obst und Fisch und Fleisch in Maßen.

Stillzeit

Wie auch in der Schwangerschaft ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung von wesentlicher Bedeutung für Mutter und Kind. Der Energiebedarf ist deutlich höher als in der Schwangerschaft. Der Mehrbedarf an Energie liegt dann bei ca. 655 kcal pro Tag. Wie auch in der Schwangerschaft sind besonders wichtig: Folsäure, Jod und Eisen. Nur wenn die Mutter ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, ist auch das Kind gut versorgt.
Eine sinnvolle Vorbeugung um den Mehrbedarf an Nährstoffen in der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken ist die tägliche Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels wie z. B. Milupa NeoVin. Hierbei handelt es sich um Vitamine und Mineralstoffe, die genau auf den Bedarf von Schwangeren und Stillenden abgestimmt sind.

Folsäure, Jod und Eisen bei Kinderwunsch, in Schwangerschaft und Stillzeit

Folsäure und weitere B-Vitamine braucht das Kind, damit sich Rückenmark und Gehirn normal entwickeln können. Mehr als 1.600 Kinder kommen in Deutschland mit einem offenen Rücken, dem Neuralrohrdefekt, zur Welt. Zahlreiche internationale Studien belegen, dass das Risiko eines Neuralrohrdefekts gesenkt werden kann, wenn regelmäßig Folsäure als Nahrungsergänzungsmittel vor und während der Schwangerschaft eingenommen wird. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Gesamtzufuhr von 600µg Folsäure pro Tag bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und in der Stillzeit bzw. eine Supplementierung von 400µg Folsäure pro Tag über Nahrungsergänzungsmittel.

Jod ist ein Baustein der Schilddrüsenhormone, die eine zentrale Rolle bei der Steuerung aller Stoffwechselvorgänge spielen. Die Schilddrüse sorgt für Wachstum und die gesunde Entwicklung von inneren Organen, Nervenssystem, Kreislauforganen und Muskulatur beim Kind. Fehlt das Jod in der Schwangerschaft und Stillzeit, kann das Kind einen Jodmangel entwickeln. Trotz jodreichen Speisen gelingt es nicht immer den zusätzlichen erhöhten Bedarf zu decken. Daher empfehlen Experten eine zusätzliche Einnahme von 200 µg Jod pro Tag.

Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut und für die Muskeln. Der Eisenbedarf steigt mit der Schwangerschaft um 100% an. Der Mehrbedarf an Eisen begründet sich durch das erhöhte mütterliche Blutvolumen, den Bedarf des ungeborenen Kindes und der Plazenta (Mutterkuchen). Eisenmangel in der Schwangerschaft führt zu einer Unterversorgung des Kindes mit Sauerstoff und kann zu Früh- bzw. Fehlgeburten führen. Aber auch nach der Geburt und in der Stillzeit besteht für die Mutter ein erhöhter Bedarf an Eisen, denn der Blutverlust während der Geburt muss ausgeglichen werden.