Allergie und Schwangerschaft - Wenn das Kind da ist...
Wenn das Kind da ist...
Allergikerinnen sollten stillen, denn Muttermilch ist die beste Nahrung für das Kind. Für Babies von Allergikerinnen ist Stillen sogar besonders wichtig: Die Kinder haben ihrerseits ein erhöhtes Allergierisiko. Ausschließliches Stillen in den ersten vier bis sechs Monaten beugt diesem Risiko vor. Auf notwendige Medikamente müssen Allergikerinnen und insbesondere Asthmatikerinnen während der Stillzeit nicht verzichten. Um ganz sicher zu gehen, empfiehlt sich eine kurze Rücksprache mit dem allergologisch ausgebildeten Facharzt.
Allergischen Erkrankungen beim Kind vorbeugen
Zur Vorbeugung allergischer Erkrankungen bei Kindern allergiekranker Mütter raten der Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) und die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI):
- Ausschließliches Stillen in den ersten vier, wenn möglich ersten sechs Monaten.
- Wenn Stillen nicht möglich ist: Ernährung des Kindes mit hypoallergener Säuglingsnahrung.
- Auf stark allergieauslösend wirkende Nahrungsmittel (z.B. Nüsse, Eier, Fisch) sollte die Mutter während des Stillens nur verzichten, wenn trotzdem eine vollwertige Ernährung gesichert ist.
- Keine Beikost bis zum vierten Lebensmonat.
- Vermeidung von Aktiv- und Passiv-Rauchen.
- Keine Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen oder andere Tiere mit Fell im Haushalt.
- Die Belastung durch Hausstaubmilben reduzieren.
- Schimmelpilzwachstum in der Wohnung verhindern.
- Kinder nach den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut) impfen.
Aktualisiert: 03.11.2011
Autor/Quelle: Quelle: Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. (ÄDA)
Autor/Quelle: Quelle: Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. (ÄDA)

