Leistungsdiagnostik

Sie wollen wissen, wie sich Fitness und persönliche Leistungsfähigkeit bestimmen lassen? Dafür steht Ihnen eine ganze Palette von Messmethoden zur Verfügung. Doch bevor die Untersuchungen zum Einsatz kommen, steht zunächst die Frage im Mittelpunkt, welchem Zweck sie dienen.Die menschliche Leistungsfähigkeit wird durch viele Faktoren bestimmt: Körperbau, Konstitution, Größe und Gewicht, Muskelkraft, Ausdauer, Trainingszustand von Herz, Kreislauf und Atmung sowie Stoffwechsel, Wasser-Elektrolyt-Haushalt und Temperaturregulation.
Auch Nervensystem, Psyche und aktuelle Lebenssituation spielen eine wichtige Rolle - Stress, Angst, Krankheiten und Medikamente können die persönliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
Das Untersuchungsspektrum variiert, je nachdem, mit welchem Ziel die Leistungsdiagnostik durchgeführt wird. Um Sportler oder Hochleistungssportler zu trainieren, bedarf es ggf. anderer und aufwändigerer Methoden, als wenn ein Gesunder wissen will, welche Sportarten für ihn geeignet sind.
Bei Patienten kann ermittelt werden, wie stark ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist, ob sie unter körperlicher Belastung neue Symptome entwickeln oder ob die aktuelle Therapie anschlägt. Einsatzgebiete sind damit vor allem die Sportmedizin, Prävention und Rehabilitation.
Autor/Quelle: Dagmar Reiche

