Triathlon - Technik spart Kraft

Technik spart Kraft

Jeder Triathlet hat in der Regel eine "schwache" Disziplin. Das Schwimmen fällt Einsteigern oft schwer, da schnelles Schwimmen dem Menschen nicht angeboren ist und eine gute Technik erfordert. Schwimmspezifisches Flexibilitäts- und Koordinationstraining mit verschiedenen Auftriebshilfen verbessert die Grundschnelligkeit und somit auch das Langstreckentempo. Das Radfahren sollte eine der stärksten Disziplinen sein, denn mehr als die Hälfte der gesamten Wettkampfzeit verbringt man im Sattel. Der "runde“ Tritt sorgt für eine ausgleichende Kraftübertragung. Am sinnvollsten ist diese Fahrtechnik mit Kickpedalen umzusetzen. Der Ein- und Ausstieg sollte solange geübt werden, bis der Vorgang automatisiert ist, um Stürze zu vermeiden. Auch aus Zeitgründen lohnt es sich, die Wechsel zwischen den Sportarten zu üben. Für den Wettkampf sind sie wie eine vierte Disziplin. Beim Laufen ist es wichtig, die Leistung pro Woche nur um circa zehn Prozent zu steigern. Als günstig gilt, den Vorfuß- und den Fersenlauf zu beherrschen. So kann man bei Überlastungsproblemen auch mit der anderen Technik weiterlaufen. Welcher Stil die erste Wahl ist, muss jeder Sportler ausprobieren und für sich selber entscheiden.

Grundausrüstung

In etwa drei Monaten kann ein Einsteiger fit für den ersten Kurzdistanzwettbewerb werden. Dafür kommt man um eine bestimmte Grundausrüstung nicht herum. Wer viel Geld ausgeben möchte, hat dazu eine Fülle von Möglichkeiten. Aber nicht alles ist am Anfang notwendig. Fürs Schwimmen ist eine gut sitzende Schwimmbrille, die nicht beschlägt, unerlässlich. Die Brille sollte wie ein Saugnapf an den Augenhöhlen haften bleiben, wenn sie kurz angedrückt wird. Des Weiteren braucht man einen Schwimmanzug oder eine Hose. Für den Wettkampf gibt es spezielle Schwimmhosen mit Fahrradeinsatz. Einen Neopren-Anzug benötigt man nur, wenn dieser vom Veranstalter vorgeschrieben wird. Das meiste Geld kann man beim Fahrrad ausgeben. Profis setzen auf Carbonräder mit speziellem Lenkeraufsatz, um dem Wind möglichst wenig Widerstand zu bieten. Dem Einsteiger reicht aber ein normales Rennrad oder Mountainbike. Ein bequemer, gut sitzender Fahrradhelm ist Pflicht. Eine atmungsaktive Fahrradoberbekleidung kann auch zum Laufen genutzt werden. Beim laufen ist es wichtig, in die richtigen Schuhe zu investieren. Dazu sollte man sich im Fachhandel beraten lassen. Triathlon ist zeitaufwendig und organisatorisch anspruchsvoll. Am besten schließt man sich einer Trainingsgruppe an, in der man als Einsteiger von der Erfahrung anderer profitieren kann. Und wenn einen die Faszination erst einmal gepackt hat, ist der erste Wettkampf, den man als "Finisher" beendet, nicht mehr weit entfernt.

 
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