Beitrag vom 27.10.2010
21:11 Uhr
Tagesmüdigkeit
Ich leide seit mehreren Monaten unter ständiger Tagesmüdigkeit. Das heißt, wenn ich fernsehen oder lesen etc. möchte, bin ich nach wenigen Minuten eingeschlafen. Auch als Beifahrerin im Auto habe ich große Probleme.
Das macht mir schwer zu schaffen.



Beitrag vom 03.12.2010
15:15 Uhr
AW: Tagesmüdigkeit
Ich würde dir auch vorschlagen, so viel wie möglich an die frische Luft zu gehen und dich zu bewegen. Nehm viele Vitamine zu dir, trink viel Wasser. Eventuell probierst du es auch mal mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Silicea, da die Müdigkeit vielleicht auch eine Mangelerscheinung darstellt.
Beitrag vom 17.11.2010
10:50 Uhr
AW: Tagesmüdigkeit
Hallo,
vielleicht trinkst du auch zu wenig? Ich habe mal gehört, dass dann nicht genug Sauerstoff transportiert wird.
Gruß,
Anita
Beitrag vom 05.11.2010
11:51 Uhr
AW: Tagesmüdigkeit
Hey:-),
vielleicht probierst du es mal mit täglichem Sport an der frischen Luft oder geh regelmäßig spazieren. Oft kann es auch an einem Sauerstoffmangel liegen, der deinen Körper schnell müde macht. Zusätzlich sind viele Vitamine für den Tag ebenfalls wichtig um den Körper mit Energie zu versorgen. Viel Erfolg :-)
Beitrag vom 29.10.2010
09:28 Uhr
AW: Tagesmüdigkeit
Hallo Toner,
liegt es vielleicht an einem niedrigen Blutdruck oder fehlen Mikronährstoffe?
Gruß
Kurt Schmidt
Beitrag vom 28.10.2010
10:12 Uhr
AW: Tagesmüdigkeit
Hallo,
auch ich litt viele Jahre unter unerklärlicher Tagesmüdigkeit, bis mich ein HNO-Arzt, den ich wegen einer Kehlkopfentzündung konsultierte, mich nach meiner Schlafhygiene erkundigte. Nachdem ich von meiner Tagesmüdigkeit berichtete, ordnete der Arzt eine "Polysomnographie" an. Dazu bekam ich ein kleines Aufzeichnungsgerät mit nach Hause, das mit Mess-Sonden ausgestattet war. In der folgenden Nacht wurden nun meine Atemfrequenz, Atempausen und Sauerstoffgehalt des Blutes kontinuierlich aufgezeichnet.
Das alarmierende Ergebnis hätte ich nicht für möglich gehalten: Innerhalb der Nacht wurden 48 Atempausen und eine Sauerstoffsättigung des Blutes von nur 78 % registriert.
Der HNO-Arzt überies mich in ein Schlaflabor. Dort nächtigte ich 2 x hintereinander, mit einer Vielzahl von Mess-Sonden verkabelt und beobachtet durch eine Kamera. Die Diagnose bestätigte den Verdacht des HNO-Arztes: "Obstruktives Schlafapnoe".
Mir wurde erklärt, dass durch die Atempausen und die dadurch resultierende herabgesetzte Sauerstoffsättigung der Organismus mit einer "Aufweckreaktion" antwortet. Der Schläfer merkt das meist nicht und kann sich anderentags nicht erinnern, weil er sofort wieder einschläft. Durch diese Atempausen kommt es im Schlaf oftmals nicht zu der REM-Phase, die für einen erholsamen Schlaf notwendig ist. Dadurch fühlt sich der Betroffene tagsüber stets unausgeschlafen.
Jetzt setze ich vor dem Schlafengehen eine Nasenmaske auf, über die ich durch ein Druckluftgerät permanent mit um 9 Millibar erhöhten Luftdruck versorgt werde. Nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit kann ich jetzt mit angelegter Maske durchschlafen und meine Tagesmüdigkeit ist stark zurückgegangen.
Übrigens: Die Untersuchungen werden ebenso von der Krankenkasse bzw. durch die PKV übernommen wie eine evtl. notwendige CPAP-Ausrüstung.
Gruß und gute Besserung, Helmut