Beitrag vom 13.09.2010
17:47 Uhr
Hausarzt verweigert therapie
Tach,
Meine Freundin hat eine Hasenallergie. Wenn sie nur 5 Minuten in nem Zooladen in der nähe der Hasen ist bekommt sie Atemnot und so.
Wird sie von nem Hasen gekratzt, bekommt sie Schwellungen.
Darf der Hausarzt eine Therapie verweigern?
MfG



Beitrag vom 30.09.2010
01:00 Uhr
AW: Hausarzt verweigert therapie
Was heißt ein Arzt darf keine Therapie verweigern ? Selbstverständlich darf er das !
Die Indikation für eine bestimmte ärztliche Therapie (also die Feststellung der Richtigkeit und Notwendigkeit einer bestimmten Therapie im konkreten Fall) stellt immer noch der Arzt selbst ! Patientenwünsche können bei verschiedenen möglichen Therapieoptionen natürlich in die Entscheidung des Arztes mit einfließen.
In dem oben genannten Fall ist offenbar die eigentliche Therapie des Arztes der Rat zur konsequenten Expositionsprophylaxe, d.h. das Meiden der Hasen zur Verhütung einer Allergieauslösung. Ist doch auch vernünftiger als das permanente Schlucken von antiallergischen Medikamenten, oder ?
Eine Behandlungsverweigerung des Arztes kann ich also in diesem Fall nicht erkennen. Die Behandlung besteht aus dem Rat zu der oben genannten Verhaltensänderung (=Hasen meiden).
Halte ich für sehr verantwortungsvoll.
Beitrag vom 17.09.2010
00:11 Uhr
AW: Hausarzt verweigert therapie
Ein Arzt darf niemandem eine Therapie, bzw. Behandlung verweigern. Allerdings hört es sich für mich ein wenig so an, als wenn deine Freundin sich nicht recht belehren lässt. Ein Mensch dessen Gesundheit durch etwas beeinflusst wird, sollte nach Möglichkeit darauf verzichten. Wenn er das nicht tut, kann ihm niemand helfen. Es scheint ja dann noch nicht so schlimm zu sein, wenn sie weiterhin Hasen hält. Versteh mich nicht falsch, ich will nicht urteilen, aber ich kann deine Frage nicht ganz verstehen. Gegen Tier(haar)allergien gibt es meines Wissens nach noch kein Heilmittel, daher wird es wohl keine andere Lösung geben. Ich weiß wovon ich rede, eine gute Freundin von mir hat eine Katzenhaarallergie, in einer Wohnung mit Katzen (und auch jeglichen Stalltieren) würde sie Atemnot bekommen.
Beitrag vom 16.09.2010
22:35 Uhr
AW: Hausarzt verweigert therapie
andere krankheiten hat sie eigentlich nur eins.
Chronische Magenbeschwerden .. gallensaft kommt in magen wenn sie sich aufregt. Meinte ihr arzt zumindest.
Kontakt vermeiden WILL sie nicht. Sie liebt Hasen über alles und sie haben auch auf dem Garten 8 oder 10 in ställen. Kann sie nichtmal anschaun, weil des schon zu nah is.
Lg
Beitrag vom 16.09.2010
21:37 Uhr
AW: Hausarzt verweigert therapie
Hmmm,
1. Warum sollte ein Arzt die Therapie verweigern, leidet sie unter anderen Krankheiten?
2. Muss mich oben anschließen, kann sie denn den kontakt nicht vermeiden?? Ich bin gegen Katzenhaare ganz extrem allergisch. habs mit einer therapie nach dr diesing gut in den griff bekommen, habs aber bei einer heilpraktikerin gemacht!
Beitrag vom 14.09.2010
09:08 Uhr
AW: Hausarzt verweigert therapie
Hallo Bloody Mon,
ein Arzt darf überhaupt keine Behandlung verweigern, gleich welcher Entstehungsgrund vorliegt.
Etwas anderes wäre es, wenn die Krankenkasse bestimmte Leistungen ausgeschlossen hätte.
Aber auch dann, muß ein Arzt helfen, allerdings auf Privatrechnung.
Gruß
Kurt Schmidt
Beitrag vom 13.09.2010
21:11 Uhr
AW: Hausarzt verweigert therapie
Ja, weil den Kontakt mit Hasen kann sie ja vermeiden, oder?
Wenn müsste sie einen Allergologen aufsuchen. Ein Hausarzt therapiert eine Allergie sowieso nicht.
Was für eine Therapie erwartest du denn?