Folgen eines Schockerlebnisses - Hoffnung auf ein "Zrück"

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moma
Beitrag vom 30.01.2010
13:50 Uhr

AW: Folgen eines Schockerlebnisses - Hoffnung auf ein "Zrück"


Hallo,

Es ist wichtig den Vorfall zu melden,

Anzeige gegen den Fahrer erstatten und gegen das Busunternehmen .Kontakt zu

den Hinterbliebenen suchen notfalls mit

Hilfe der Zeitung.Alles Gute, moma


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truckdtimsch
Beitrag vom 26.01.2010
10:11 Uhr

AW: Folgen eines Schockerlebnisses - Hoffnung auf ein "Zrück"


Hallo,


noch ein Nachtrag.


Wenn Sie hinsichtlich der Kosten unsicher sind oder nicht weiter kommen, können Sie sich auch an den "Weißen Ring" wenden, der unverschuldeten Unfallopfern weiterhilft.


Frdl. Gruß

Kurt Schmidt


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truckdtimsch
Beitrag vom 26.01.2010
10:02 Uhr

AW: Folgen eines Schockerlebnisses - Hoffnung auf ein "Zrück"


Hallo,


das ist natürlich ein starkes Stück, entspricht bedauerlicherweise aber der heutezutage oft anzutreffenden Gleichgültigkeit der Mitmenschen.


Vielleicht überlegen Sie sich, den Busfahrer wegen ausreichender unterlassener Hilfeleistung zu belangen, entweder durch Anzeige, zumindestens aber durch einen Bericht an seinen Arbeitgeber. Möglich, daß Ihnen dies bereits zu einer Genugtuung verhilft, die auch Ihrem Gesundheitszustand zugute kommt.


Sollten sie längere Zeit benötigen, um wieder aufs normale Gleis zu kommen, wäre eine psychische Behandlung zu erwägen. Denn ein derartiges Erlebnis kann gelegentlich nur seelisch bewältigt werden. Die Kosten müßten Sie, vorausgesetzt Sie hätten die persönlichen Daten der Verstorbenen, bei deren Krankenkasse geltend machen, evtl. auch bei dem Busunternehmen.


Frdl. Gruß

Kurt Schmidt


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music-smiley7
Beitrag vom 25.01.2010
08:47 Uhr

Folgen eines Schockerlebnisses - Hoffnung auf ein "Zrück"


Vor ca. zwei Wochen versuchte ich einer alten Frau in einem Bus zu helfen, da sie zusammenbrach und nur auf einen Sitz gestellt wurde.

Schliesslich sah ich, dass sie aus dem Mund schäumte und zu bluten anfing.

Als erstes versuchte ich die Frau zu stützen, damit sie nicht in all dem ersticken würde. Ich forderte andere Leute auf, mir zu helfen, die Frau auf den Boden zu legen. Es wollte mir aber niemand zur Hilfe kommen und alle haben entweder geschockt zugeschaut, oder ihre Neugier mit dieser grausamen Situation "gefüttert".

Für mich war es klar, als die Frau zu bluten anfing, dass sie warscheinlich eine Lungenembolie hatte. Der Busfahrer, er hatte schon den Notruf angerufen, sie hatten aber ausgemacht, sich bei der Hauptstation zu treffen (was definitif zu lange dauerte und meiner Meinung nach unverantwortlich ist!). Währendessen ist der Busfahrer ganz normal, wie jeden Tag von Busstation zu Busstation gefahren, gehalten und weitergefahren und niemand reagierte auf meine Aufforderungen, mir mit der Frau zu helfen. Als sie zu bluten anfing, war es wieder für mich klar, dass es bald mit ihr fertig sein würde. Und dies geschah so. Einige Sekunden später, bemerkte ich, dass sie tot war. Als ich dann in ihrem Handtäschchen nach ihren Namen nachsehen wollte, wurde ich vom Busfahrer indirekt des Klauen-Wollen beschuldigt. Obwohl es offensichtlich war, dass ich als einzige helfen wollte!!Und dies auch tat..


Ich war zwei Tage lang unter Schock, musste nach ca. 4 Tagen Beruhigungsmittel einnehmen.

Das Ereignis konnte ich nun einiger Massen verarbeiten, es gibt trotzdem viele offene Fragen, die mich plagen, und in mir sitzt eine grosse Wut, weil ich live miterleben durfte, wie unsere Gesellschaft so richtig verdorben ist, und ich mich nun die ganze Zeit frage, ob es möglich ist, jemanden vor seinen Augen sterben zu lassen?


Ich habe überall den Faden verloren, und komme langsam mit mir selber nicht mehr klar. Dazu habe ich noch gemerkt, dass mich nun das körperliche K.O. einholt (habe seit gestern eine starke Erkältung und weitere Schwächeanfälle).


Sofern jemand von Euch so etwas ähnliches erlebt hat, wie habt Ihr es geschafft ins normale Leben, in den Alltag zurückzukommen?Wie am besten kann man so etwas verarbeiten und den gesundheitlichen Zustand gleichzeitig auf Trab halten? (Vielleicht habe ich auch Probleme, mich zurecht zu finden, da ich relativ jung bin, 21 J.,weiblich)


Ich bin für jeden guten Rat dankbar.

Grüsse, music_smiley7



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