Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Hallo!

Wir schreiben Ihnen, da Sie an chronischen Schmerzen leiden.

EMS Research führt gerade eine Studie über die Empfindungen chronischer Schmerzen bzw. Arthritis durch.
Das Ziel unserer Recherche ist es, das Behandlungsgebiet im Allgemeinen besser zu verstehen und herauszufinden ob es unerfüllte Bedürfnisse in Bezug auf die Behandlungsmethoden in diesem Gebiet gibt.

Wir werden ausserdem über mögliche neue Behandlungsmethoden sprechen.

Zu diesem Zweck laden wir Patienten, die unter chronischen Schmerzen (im unteren Rueckenbereich, im Nacken, Wirbel, RA, Arthrose, RSI Syndrom, Endometriose, Prostatitis, Zystitis) leiden, zu einer Diskussionsrunde ein.

Für Ihre Teilnahme erhalten Sie von uns 50 Euro.

Die Diskussionsrunde findet jeweils am Montag, den 16. November und am Dienstag, den 17. November 2009 um 14 Uhr statt und wird ca. 2 Stunden dauern.

Die Adresse ist:

Answers Test Studio
Markgrafenstrasse 33
10117 Berlin (Berlin Mitte)

Wenn Sie Leute kennen, die an derartigen chronischen Schmerzen leiden und die sich in diese Diskussionsrunde einbringen würden, dann teilen Sie uns das bitte ebenfalls kurz per Email mit.

Ihre Antwort senden Sie bitte an folgende Adresse:

Email: anna.marc@ems.eu.com

Mit freundlichen Gruessen,

Ihr EMS Research Team

Beitrag vom 13.11.2009 - 11:45 Uhr
Autor: julia_l

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

HAllo!!

ich habe dein Beitrag heute gelesen. Ich wollte wissen wie deine Besuche bei dem Heilpraktiker waren. Es klang ja vielversprechend. Hat es auch erfolg gebracht?
Oder weisst du mittlerweile was du hast?

ich leide seit einer Jahr auch unter Schmerzen die man sich nicht erklären kann.
Anfangs hat es im Bauch bereich angefangen.Ich hatte wandernde Schmerzen. Man hat Darmspiegelung gemacht...ich war beim Radiologen ohne Erfolg.

Jetzt hab ich seit über 1 Monat auch noch Schmerzen am ganzen Körper.
Es sind hauptsächlich die Weichteile gewesen aber seit 1 - 2 Wochen habe ich auch Schmerzen am Rücken, Nacken, Hände (Finger) und Füße (ZEhen.).
Mein Hausarzt schaut mich immer an wenn ich meine Beschwerden erzähle und will alles abwarten. Es ist offensichtlich dass er mir psychisch nicht für ganz dicht hält...
Er hat mir trotz allem eine Überweisung
für den Reumatologen verschrieben...Weil die wartezeit so lange waren... habe ich ihn darum gebeten....dass er sich für mich einsetzt damit ich einen schnelleren Termin bekomme.
Als er darauf nicht reagiert hat...bin ich zu einem anderen Arzt...Habe ihm meine Laborwerte gegeben..
- ich habe seit über einem Jahr Blut im Urin
- hohe Leberwerte
- und leicht erhöhten CRP und Blutsenkung
als er sich auch meine Beschwerden über meine schmerzen am Körper angehört hat...hat er bei mir Polymyalgie diagnostiziert.
HAt mir Cortison verschrieben...
Ich war richtig durcheinander...weil ich nicht fand...dass die Symptome von Polymyalgie auf mich zutrafen...aber habe dann doch entschlossen Cortison auszuprobieren..
Ich nehme es jetzt seit 2 Tagen...habe von vielen gehört dass sie meistens nach dem 2. Tag schmerzfrei waren. Bei mir ist es leider noch nicht so...

Ach..lange rede kurzer Sinn...ich bin völlig durcheinander...ich will wissen was ich hab...ob es was ernstes ist...ob ich draufgehen werde...usw..
ich mach mich wahnsinnig...mach meinen mann wahnsinnig...hab keinen klaren kopf um die zeit mit meinen beiden kleinen zu geniesen (2 und 4)
bei mir dreht sich momentan alles um die Schmerzen ....um die Krankheit...und habe Angst...Angst was mich erwartet..

Sag bitte was positives...damit ich vielleicht auch noch ein bisschen optimistischer in die zukunft schauen kann...

gruß

seher

Beitrag vom 16.01.2011 - 18:30 Uhr
Autor: 27tusem

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Hallo Nadine!

Nun endlich ein paar Zeilen von mir.
Erst mal Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag - auf die nächsten 29 Jahre !!!

Bin die letzte Woche ziemlich "Achterbahn gefahren". Mein Mann schwankte zwischen Verzweiflung und Frust, hab noch keinen Rheumadoc und arbeiten kann ich auch noch nicht wieder. Ich mußte mir auch anhören, das mein "Gejammere" nervt und ich mir die Schmerzen nur einrede. Naja, glücklicherweise weiß ich, das mein Gehirn noch einigermaßen funktioniert, sonst hätte ich ernsthaft an meinem Verstand gezweifelt...
Dank des neuen Schmerzmittels (Diclofenac 75 mg SL Retardkapseln, 2 mal täglich) bin ich wieder in der Lage leichte Tätigkeiten auszuführen. Allerdings halten die Gelenke nur eine kurze Zeit durch, dann muß ich pausieren. Das ist im Moment besser als nichts, auch ein kleines Bissel weniger Schmerz ist für mich schon wie Erholung. An guten Tagen kann ich sogar ein paar Minuten mit dem Hundebaby toben oder eine Stunde auf dem Moped mitfahren. Danach tut zwar alles doppelt so weh, aber das ist es mir wert.
Wenn ich Pillen schlucken muß, um ein Stück meines hart erkämpften Lebens zurückzubekommen, dann soll es wohl so sein. Ich habe für mich beschlossen, das mich die Seuche nicht klein kriegt. Zur Not auch mit schwarzen Humor. Meine Kids finden es inzwischen recht amüsant, wenn ich die morschen Knochen anfauche oder eine Tätigkeit abbreche aus "Altersgründen"... lach
Ich habe ihnen von Demenz erzählt, sie wollen lieber eine Mama mit morschen Knochen. Es gibt aber halt auch die "schlechten" Tage. Der Mann ist genervt, die Kinder sind gruselig ( eigentlich ja nur ehrlich in dem Moment ), der Hund will ausgerechnet nur mit mir balgen, die Katzen heulen den ganzen Tag und abends kommt ein Anruf von der Mutter, das es ihr ja soooo...ooo schlecht geht und ich hätte ja überhaupt keinen Grund nach einem Arzt zu suchen, mit ner Aspirin geht das wieder weg und überhaupt müßte ich mehr schlafen... Boah - an solchen Tagen wünsche mir echt, meine lieben Mitmenschen müssten nur für eine Stunde mal aushalten, was ich aushalten muß. Naja, das geht nun mal nicht und ein wenig unhöflich ist es auch, ich hab ihnen aber nicht die Pest an den Hals gewünscht...lach
Ich hoffe du hast auch ein paar Dinge, die dir sehr wichtig sind. Auch wenn es weh tut, versuche es für dich weiter zu tun. Es lenkt tatsächlich ein wenig von dem ganzen Mist ab und hinterher ist man stolz es trotzdem "geschafft" zu haben. Inzwischen freue ich mich, wenn ich mit meinem Mann die große Hunderunde (3 km) abgelaufen bin und sogar den Hund eine Weile an der Leine halten konnte. Ich gebe zu, danach bin ich ein großer Haufen Aua, aber ich habe es geschafft...
Wie versuchst du den Kopf "freizupusten" ?
Mist, muß schon wieder Schlußmachen, krieg schon wieder "Krüppelpfoten".... lach
Lass dich nicht unterkriegen!

Liebe Grüße

Anja

Beitrag vom 15.08.2009 - 23:50 Uhr
Autor: auaanja

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Hallo Anja!

Ich bin ja echt mal gespannt, was bei dir rauskommt!! Ich hoffe für dich, dass die vielen Arztbesuche irgendwann ein Ende nehmen und dir geholfen werden kann! Ich kann es so gut nachvollziehen, wie man sich fühlt.

Seit ca 3 Monaten fingen zusätzlich zu meinen Schmerzen Nackenprobleme an. Diese Tage war es so schlimm, dass es über die Arme bis in die Finger ausstrahlte. Ein Tag später hatte ich furchtbare stechende Rückenschmerzen. Mein Physiotherapeut meint - das wusste ich aber auch schon selber - ich hätte ein Hohlkreuz. Davon könnten sicherlich auch sämtliche Beschwerden kommen. Aber warum denn jetzt so plötzlich und so extrem? Ein Nerv sei nicht eingeklemmt, Bandscheibe könnte es auch nicht sein und von den Übungen, die ich für das Knie mache, kann es angeblich auch nicht kommen.
Heute geht es mir - tschuldigung, wenn ich das so sage - es geht mir richtig beschissen. Mein Rücken und mein Nacken schmerzen so sehr. Außerdem ständig die anderen Schmerzen in den Weichteilen. Während des Essens fragte er mich, was mit mir los sei. Ich erzählte es ihm und er meinte nur "Hör doch mal auf darüber nachzudenken. Uns würde es besser gehen, wenn du nicht darüber reden würdest. Vielleicht geht es dann ja auch wieder weg"
Das war heute mittag und seitdem bin ich noch mehr am Boden. Ich bin gerade 29 Jahre geworden, habe zwei Kinder und habe Schmerzen. Es kommt immer mehr dazu. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Mein Arzt ist erst am 16.08 aus dem Urlaub zurück. Schmerztabletten helfen nicht. Hoffentlich geht es mir morgen wieder etwas besser. Ich frage mich ständig "Warum??"

Letzten Mittwoch war ich bei einem Heilpraktiker/Chiropraktiker. Ich sollte ihm kurz erzählen, was meine Probleme sind. Ich habe nur das wesentliche erzählt und er meinte "Das bekommen wir wieder hin. Es wird sicherlich seine Zeit dauern, aber sie werden wieder ganz die alte und werden sich nicht mehr wieder erkennen." Anschließend schaute er mir mit einem Gerät in die Augen und er fragte mich, ob ich Probleme dazubekommen hätte wie Verstopfung, Kribbeln in den Fingern oder Zehen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, zeitweises Stechen im Herzen. Außerdem hätte ich Herz-Kreis-Lauf-Probleme. Ich war beeindruckt. Er konnte sämtliche Sachen erkennen.
Er verschrieb mir einige homöopatische Tabletten und es soll dadurch wieder besser werden.
Er fragte mich, ob ich in der Vergangenheit mal Stress hatte, was ich bejahte. Aber vor einigen JAHREN ist wieder Ruhe eingekehrt, erklärte ich ihm. Er erklärte, dass durch Stress sämtliche Organge etc. nicht mehr richtig funktionieren könnten. Stoffwechsel, Lymphdrüsen, Kreislauf, Magen-Darm würden nicht mehr miteinander arbeiten und dadurch würden Symptome auftreten, die im Laufe der Jahre immer schlimmer werden. Gegen die Arhthrose könne er auch nichts mehr machen, was ihm leid täte. Doch er war total überzeugt davon, es wieder in den Griff zu bekommen.
Ich bin ganz zuversichtlich und hoffe, dass er Recht hat. Es wäre ja soooo schön!! Ansonsten weiß ich auch nicht mehr weiter.

Tut mir leid, ich hoffe, ich habe dich nicht zu sehr mit meinen Dingen gelangweilt Aber irgendwie musste das alles mal raus.

Ich würde mich freuen, wieder von dir zu hören.

Einen schönen ruhigen Abend wünsche ich dir noch!

Liebe Grüße
Nadine

Beitrag vom 09.08.2009 - 19:43 Uhr
Autor: lilaluna

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Hallo Nadine!

Sorry, hatte entweder keine Zeit oder so starke Schmerzen in Händen und Nacken, das Schreiben unmöglich war...
Hab nun endlich einen Orthopäden "besuchen" dürfen. Nachdem er die Wirbelsäule beguckt und abgetastet hatte befand er sie für in Ordung. Da hab ich erst mal geschluckt, ich konnte nämlich kaum noch den Kopf halten und bewegen. Davon abgesehen weiß ich von früheren Röntgenaufnahmen, das meine Wirbelsäule in sich verdreht ist und ein leichter Hüftschaden vorhanden ist. Mein damaliger Arzt hatte mich auf eventuell auftretende Probleme vor 8 Jahren hingewiesen... Blöderweise ist der Mann jetzt in Rente...
Nun gut, dieser neue Doc bemerkte aber wenigstens, das die Hände auf das Doppelte angeschwollen waren und fast nicht zu gebrauchen waren. Also kamen Fingerspiele dran, danach wurde fast jedes Gelenk "bewegt" mit der Feststellung ich hätte ne Menge Sand im Getriebe... Als ich dann fragte, was das denn sei, drückte man mir den nächsten Überweisungsschein in die Hand mit ner Adresse von einem Rheumadoc. Es gab noch den Hinweis, bei dem ortsansässigem Arzt brauche ich es gar nicht erst versuchen, der hätte Wartezeiten von fast einem Jahr. Der Arzt den ich besuchen sollte, nimmt nicht mal mehr neue Patienten auf. Ich muss jetzt tatsächlich von dem unfähigen Orthopäden nen Schriebs ausfüllen lassen, damit ich eventuell auf die Dringlichkeitsliste komme. Gegen die furchtbaren Schmerzen sollte es mal wieder Ibos geben, was ich dankend abgelehnt habe. Das Zeug hilft überhaupt nicht.
Ich weiß nun also genau so viel wie vorher was mich da so quält, ich weiß nämlich nix.
Ach doch, etwas hab ich noch gelernt. Ein Arzt hat nur 10 Minuten Zeit für ne Untersuchung, Fachärzte sind Mangelware und alle Untersuchungen die teuer sind werden scheinbar erst gemacht, wenn man irre geworden ist von den Schmerzen. Nebenbei kommt irgendwann der finanzielle Ruin, weil man arbeitsunfähig ist.
Meine Familie schüttelt im Moment mal wieder nur mit dem Kopf, eine Krankheit hat schließlich einen Namen und wird diagnostitiert. Ich werde mit meiner "Seuche" nur von Arzt zu Arzt geschickt. Also kämpfe ich da auch mal wieder um Verständnis.
Im Moment bin ich tierisch frustiert...
Naja, morgen geht der "Arzthorror" wieder los, vielleicht kann ich das Ganze ja dann schon wieder mit Humor nehmen. Bei Orthopäden humpeln manchmal ganz lustige Rentner rum, die urkomische Witze über ihre "Behinderungen" machen... lach
Ich hoffe du hattest ein wenig Erfolg bei deinem Therapeuten?! Schreib mal, was draus geworden ist!

Liebe Grüße

Anja

Beitrag vom 09.08.2009 - 17:37 Uhr
Autor: auaanja

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Hallo Anja!

Ersteinmal vielen Dank für deine Antwort!! Es ist schön, auch von anderen mal etwas zu hören, denen es ähnlich geht wie mir.
Mittlerweile haben mein Mann und ich gelernt, wie wir damit umgehen. Aber es gibt immer wieder Tage, an denen es ihm auch sehr schwer fällt und meint:"Nun denken wir mal nicht die ganze Zeit an die Schmerzen, dann geht es auch wieder automatisch bergauf." Dann könnte ich immer richtig sauer werden. Auf der anderen Seite muss ich ihn auch verstehen. Hat mein ein gebrochenes Bein und trägt einen Gibs, so ist das für alle ersichtlich und die Schmerzen sind nachvollziehbar. Doch so ist es sehr schwierig zu verstehen. Wir versuchen irgendwie das beste draus zu machen und wenn er mich mal anfasst und es schmerzt, versuche ich ihn sehr freundlich zu verstehen zu geben, dass es so nicht geht und er aufpassen muss. So fühlt er sich auch nicht allzu sehr gekränkt.
In den letzten Tagen ist es wieder etwas schwieriger. Da Probleme mit meinem Nacken hinzu gekommen sind und ich morgens mit starken Schmerzen im Nacken aufstehe und dadurch schon etwas Kopfschmerzen habe, geraten wir schnell aneinander. Ich muss versuchen, kein Morgenmuffel zu sein und erkläre ihm gleich nachdem er wach ist, wie es mir geht, damit er weiß, warum ich malweider früh morgens so frustriert bin. Es ist echt hart und man kommt sehr oft an seine Grenzen. Ganz besonders dann, wenn dies über Jahre läuft. Doch irgendwann kommt man mit der Situation zurecht und lernt, wie man aufeinander eingehen kann. Das kommt alles mit der Zeit.
Es ist nur schwierig. Jahrelang diese Schmerzen. Von Jahr zu Jahr kommt was neues hinzu. Man wird von Ärzten vertröstet. Zuletzt heißt es, man hätte zuviel Stress. Und wenn die Ärzte dann noch hören, dass in der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit keine Schmerzen vorhanden waren - bis auf die Kreuzschmerzen - und danach wieder alles von vorne anfängt, halten sie einen für total bekloppt. Ich weiß aber, dass ich nicht bekloppt bin. Und wenn die Familie hinter einem steht, baut es seelisch auch sehr auf.
Übermorgen habe ich einen Termin bei einem Heilpraktiker. Der soll eine ganz besondere Methode anwenden. Aber ich kann ja anschließend davon berichten.
Im Laufe der Zeit klammert man sich an jedem Halm mit der Hoffnung, dass jemand helfen kann.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du und dein Mann es schaffen werdet. Man braucht nur ganz viel Geduld und ganz viel Ruhe. Uns fällt es bis heute auch noch nicht leicht. Mir ist klar geworden, dass die Schmerzen für die Umwelt nicht zu sehen sind oder der Partner nicht auf den ersten Blick erkennt, dass der Körper streikt. Ruhige, liebe Worte helfen sehr oft weiter und führen zu Verständnis...Ich drücke dir ganz ganz fest die Daumen!!!

Liebe Grüße
Nadine

Beitrag vom 03.08.2009 - 13:40 Uhr
Autor: lilaluna

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Hallo!

Ich kämpfe mit ähnlichen Schmerzen, stehe allerdings erst am Anfang der Untersuchungen... Hausarzt hat nur Ibo- Dröhnung verschrieben. ... es gab zu den gebliebenen Schmerzen noch Magenschmerzen und Durchfall dazu. Ein Rheumatest wurde auch gemacht, war negativ. Klingt ganz gut, aber diese Tests sind überhaupt nicht zuverlässig. Morgen besuche ich einen Orthopäden, mal gucken was der so "docktort" ... lach.
Eigentlich schreibe ich dir aber wegen der "Männersache". Ich habe nämlich auch das Problem, das mein Mann mir schon beim "Indenarmnehmen" weh tut, obwohl er ganz vorsichtig ist. Es ist unheimlich schwer ständig auf Verständnis hoffen zu müssen. Mein Mann hat mich mit Doppeljob kennengelernt, nachts arbeiten - tags Kinder und Haushalt. Nun schaff ich grad mal die Hälfte vom Haushalt und bin abends so erschöpft, als hätte ich ne Baugrube geschaufelt. Jedes Gelenk, jeder Muskel schmerzt, teilweise kann ich nicht mal mehr den Kopf halten. Und dann möchte mein Mann seine verdienten Streicheleinheiten...
Wie kommt ihr damit klar? Manchmal ist mein Männe furchtbar frustiert, es tut mir so leid, das mein Körper nicht mehr funktioniert. Dabei kann ich ja gar nichts dafür... hab die Seuche bestimmt nicht freiwillig...
Liebe Grüße
Anja

Beitrag vom 02.08.2009 - 22:11 Uhr
Autor: auaanja

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Wie bereits aufgeführt, habe ich seit bestimmt 3 Monaten Nackenprobleme. Nun ist es mittlerweile soweit, dass ich morgens meinen Kopf kaum bewegen kann. Zur Seite ist es kein Problem. Sobald ich jedoch nach unten gucken möchte, ist das nicht möglich.
Mein Nacken ist total steif und es dauert etwa eine halbe bis eine Stunde, bis es halbwegs wieder in Ordnung ist. Kann das mit den anderen Punkten zusammenhängen?

Beitrag vom 01.08.2009 - 19:08 Uhr
Autor: lilaluna

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Was ich noch vergessen habe. Habe seit einigen Jahren ständig Hitzewallungen. Wäre ich nicht 28 Jahre, sondern älter, würde ich auf Wechseljahre tippen - aber jetzt schon??

Außerdem zitter ich zwischendurch, vergleichbar wie eine Unterzuckerung.

Beitrag vom 29.07.2009 - 13:37 Uhr
Autor: lilaluna

Re: stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, ...

Hey,

ich habe heute die Beiträge gelesen, weil ich mit meinen Schmerzen nicht mehr ein noch aus weis...ich bin erst 33 Jahre und krauche oft wie ein 90-jährige. Meine Besuche beim Arzt waren nicht so erfolgreich...mir wurde erklärt,das es doch sehr diffus sei was ich erzähle und ob ich psychische Probleme hätte....

sehr hilfreich war das nicht...nun hat er mich zum Rheumatologen überwiesen...bin mal sehr gespannt...

in den Beiträgen habe ich meine Symptome sehr oft wiedererkannt...

Ich würde mich freuen, wenn ich mich mit Gleichgesinnten über meine Probleme austauschen könnte...

Vielen Dank schonmal

Beitrag vom 23.01.2013 - 15:16 Uhr
Autor: Cindy Dahley

stechender wandernder Schmerz in Beinen, Händen, Arme ...

Hallo!
Ich hoffe, es kann mir hier jemand weiterhelfen? Bin sehr verzweifelt und fühle mich nicht ernst genommen.

1995
Rückenschmerzen bzw Kreuzschmerzen. Hab ein leichtes Hohlkreuz. Ist das der Grund?
Stehe ich ich lange, gehe spazieren, schmerzt der ganze Rücken
Ich muss mich vorn über beugen, jede einzelne Wirbel knackt von unten nach oben - Erleichterung. Dieses Problem habe ich bis heute und lt. diverser Untersuchungen alles ok.

Januar 2003
Kraftlosigkeit in den Händen. Anfangs war es nur die rechte Hand, der kleine Finger wurde taub, alle anderen Finger nachträglich auch.
Zeitweise werden beide oder nur eine Hand kraftlos, schreiben o.a. ist dann unmöglich.

Frühling 2003:
Leichte, pulsierende Schmerzen im ganzen Körper. Die Schmerzen wandern, einzelne Punkte an sämtlichen Gliedmaßen

Kapaltunnelsyndrom ausgeschlossen, Kernspin, Röntgen unauffällig.

Ende 2003 bis Ende 2004
Ich war schwanger, habe bis November 04 gestillt. In dieser Zeit ging es mir wunderbar. Keine Schmerzen

Ende 2004
Nach dem Abstillen kamen die Schmerzen und die zeitweise Kraftlosigkeit in den Händen zurück

2005
In diesem Jahr wurden die Schmerzen stärker
Lt. Neurologen, Kernspin und Blutwerte alles bestens
Das Schlimmste. Die Neurologin meinte, ich würde mir die Schmerzen einreden. Zitat von ihr "Würde ich mich in die Ecke stellen und sagen ´mein Daumen tut weh, mein Daumen tut weh´, dann tut mir dieser irgendwann weh"
Das war ein Tiefschlag. Ich rede mir die Schmerzen nicht ein, habe besseres zu tun

2006
Im gesamten Körper stechender, wandernder Schmerz, zeitweise kraftlose Hände. Außerdem total abgeschlagen, müde. Da ich es vor Schmerzen kaum aushalte, bekam ich Amitriptilin. War dadurch fast wie gelähmt. In Absprache mit dem 2. Neurologen abgesetzt.
Mein noch damaliger Hausarzt und die 1 Neurologin nahmen mich überhaupt nicht ernst.

Krankenhausaufenthalt auf Rheumatologie.
Ich wurde komplett auf den Kopf gestellt. Hier alles in Ordnung. Die Ärzte nahmen mich ernst und glaubten mir, konnten mir aber nicht weiterhelfen.

2007
3 Wochen Kur, aber keine Besserung. Die Schmerzen und die Kraftlosigkeit sind aber nicht so schlimm, aber auch nicht weg.

2008
das 2. mal schwanger. Maldwieder ging es mir blendend in der Schwangerschaft.

Frühling 2009
Nach dem Abstillen begann wieder alles von Vorne.

Januar 2009
Schmerzen im Kniegelenk.

Mai 2009
Hausarzt gewechselt. Lt Kernspin Knorpelriss im rechten Kniegelenk.
Athrose?

Dieselben Symptome seit Mai/Juni im linken Knie

Meine Mutter hat Hüftathrose. Es liegt also in der Familie.

Habe auch desöfteren einen blauen Fleck am Knie.

Nackenprobleme habe ich seit einigen Wochen.

Ich hab das Gefühl, dass ich am ganzen Körper schmerzempfindlich bin. Wenn mein Mann mich anfasst, muss ich ihn jedes mal ermahnen, obwohl er lieb ist. Das tut mir so leid, aber es tut oft weh.

Ich weiß, es ist total viel, was ich geschrieben habe. Aber viel überfliegt der ein oder andere meine mail und kann mir weiter helfen oder hat dieselben Symptome?

Bitte, helft mir.

Lieben Gruß

Beitrag vom 29.07.2009 - 13:33 Uhr
Autor: lilaluna