LASIK - Augenoperation mit Laserchirurgie

Einer der bekanntesten Pioniere der refraktiven Chirurgie, José I. Barraquer (1916-1998) widmete sein ganzes Leben und Schaffen der Verwirklichung der Idee, die Brechkraft des Auges durch das "re-shaping" der Hornhaut zu optimieren. Seine Arbeit legte den Grundstein für das moderne LASIK-Verfahren. Die LASIK und auch ihr Vorläufer, die PRK, finden seit 10 bzw. 14 Jahren breite Anwendung und sind inzwischen sowohl von der strengen amerikanischen FDA-Behörde (Food and Drug Administration) als auch den deutschen Fachorganisationen DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) und BVA (Berufsverband der Augenärzte Deutschlands) wissenschaftlich anerkannt. Die zuerst entwickelte PRK oder auch "Photoablative refraktive Keratektomie" beinhaltet das "Abschleifen" der obersten Hornhautschicht mit einem sog. Excimer-Laser. Dadurch wird die Gesamtbrechkraft der Hornhaut verändert und die Fehlsichtigkeit ausgeglichen. Das LASIK-Verfahren kombiniert die von Barraquer angeregte Schnitttechnik (Keratomileusis) mit der Lasertechnik (PRK): 1. Um an das Innere der Hornhaut zu gelangen, wird zunächst mit einem computergesteuerten "Hobel" ein dünnes Scheibchen der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel nach oben geklappt. 2. Nun wird das Innere der Hornhaut mit dem Excimer- Laser geschliffen. 3. Danach wird das Hornhautscheibchen wieder zurückgeklappt und angedrückt. Es saugt sich von selbst fest und muss nicht angenäht werden. Der Vorteil der LASIK gegenüber der PRK besteht darin, daß die Oberfläche der Hornhaut nicht zerstört wird. Daher ist die Narbenbildung nach der LASIK deutlich geringer und der Heilungsprozeß schmerzfrei.
Autor/Quelle: gesundheit.de, Quelle: FreeVis LASIK Zentren

