Grippeschutzimpfung - Impfsaison

Wandelfähiges Virus

Der Grippeerreger ist ein Virus, das sich sehr schnell verändert. Seine äußere Hülle sieht bei jeder Grippewelle anders aus. Der aktuelle Impfstoff muss jährlich an die Struktur dieser äußeren Hülle angepasst werden, nur dann ist er wirksam. Deshalb muss die Impfung jährlich mit dem neuen Impfstoff durchgeführt werden. Wie das aktuelle Virus aussieht, wird kontinuierlich überwacht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und nationale Referenzzentren - in Deutschland ist es das Robert Koch-Institut - beobachten und analysieren ständig die Struktur der gerade grassierenden Grippeviren. Aus ihren Beobachtungen entwickelt diese "Grippepolizei" Empfehlungen für die Impfstoffhersteller zur Zusammensetzung des aktuellen Impfstoffes.

Impfsaison

Die Impfsaison beginnt jedes Jahr im September. Nach der Impfung dauert es etwa zwei Wochen bis der Körper einen vollständigen Immunschutz aufgebaut hat. Die Grippewelle kommt erfahrungsgemäß irgendwann zwischen Dezember und März. Impfen lassen kann man sich beim Hausarzt und bei den Gesundheitsämtern. Die Kosten für die Impfung werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Die Angst vor Nebenwirkungen ist unbegründet. Die Grippeimpfung kann auch keine Grippe auslösen. Es ist eine einfache und schmerzlose Injektion. An der Einstichstelle tritt lediglich eine leichte Rötung auf. In manchen Fällen fühlt man sich einen Tag etwas matt, weil das Immunsystem auf die Impfung reagiert. Aber das ist kein zu hoher Preis für einen Impfschutz, der Leben retten kann.

 
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