Grippeschutzimpfung - Nur Impfung bietet Schutz

Früher oder später rollt sie auch diesmal wieder übers Land: die Grippewelle. In Deutschland hinterlässt sie Jahr für Jahr rund 15.000 Todesopfer. Das sind mehr als doppelt so viele Tote als der Straßenverkehr fordert. Und obwohl mit der Grippeimpfung eine wirksame Waffe gegen diese Seuche zur Verfügung steht, lassen sich immer noch zu wenig Menschen impfen - für viele ein unabsehbares Risiko.

Grippe ist keine Erkältung

Das Unwissen über die Grippe fängt schon bei ihrem Namen an. Mancher, der heute erkältet zu Hause auf dem Sofa sitzt, glaubt, eine Grippe zu haben. Dabei handelt es sich in den meisten dieser Fälle um harmlose grippale Infekte, Erkältungen, die nach einer Woche wieder vergessen sind. Die echte Grippe - um Verwechslungen zu vermeiden, besser als Influenza oder Virusgrippe bezeichnet - ist eine lebensgefährliche Infektionskrankheit. Sie beginnt zwar mit ähnlichen Symptomen wie eine Erkältung, führt dann aber unvermittelt zu hohem Fieber, schweren Gliederschmerzen und einem quälenden trockenen Husten. Die Betroffenen legt die Influenza im wahrsten Sinn des Wortes flach. Sie fühlen sich sehr krank, matt und abgeschlagen und legen sich freiwillig ins Bett. Wer an der Grippe erkrankt, ist 10-14 Tage außer Gefecht gesetzt und kommt danach nur langsam wieder zu Kräften - andere sterben.

Alte Menschen besonders gefährdet

Menschen, deren körperliche Abwehr nicht voll leistungsfähig ist, tragen ein besonders hohes Risiko, an der Influenza zu sterben. Darunter zählen vor allem alle älteren Menschen über 60 Jahre und Menschen, die an einer chronischen Erkrankung leiden, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Patienten, Diabetiker oder immungeschwächte Personen. Die eigentliche Todesursache ist nicht selten eine Lungenentzündung, hervorgerufen von Krankheitserregern, die sich ungehemmt vermehren können, da die Körperabwehr Influenza-geschwächt daniederliegt. Gerade viele alte Menschen, die aktiv den Lebensabend genießen und sich körperlich top-fit fühlen, sind sich nicht der Gefahr bewusst, die für sie von einer Virusgrippe ausgeht. Hier sind Angehörige, Verwandte und Freunde gefordert, sie darauf aufmerksam zu machen.

Hochwertige Impfstoffe bieten bestmöglichen Grippeschutz

Die Stärkung der Immunabwehr durch vitaminreiche Kost oder Sport ist sicherlich sinnvoll, stellt aber keinerlei Schutz gegen die Virusgrippe da. Und Schutz vor Ansteckung bietet allenfalls ein Eremitendasein. Denn der Erreger wird beim Sprechen, Lachen, Niesen oder auch beim Händeschütteln übertragen. Die bei weitem beste Möglichkeit sich gegen Grippe zu schützen - und hier sind sich alle Experten einig - ist die Grippeimpfung. Für die genannten Risikogruppen wird die Impfung dringend empfohlen und gerade für alle ab 65 Jahren und Hochrisikopatienten. Die Impfung wird außerdem für alle empfohlen, die besonders ansteckungsgefährdet sind und andererseits viele andere ansteck en können: Polizisten, Lehrer, Ärzte und Pflegepersonal, um nur einige zu nennen.

 
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