Verödung von Krampfadern - Alternative zur Operation

Krampfadern - darunter leiden nahezu 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Für viele Menschen bedeuten sie ein erhebliches kosmetisches Problem. Als Alternative zur Operation hat sich die Methode der Krampfaderverödung bewährt.Die Eingriffe sollten jedoch nur von erfahrenen Venenspezialisten vorgenommen werden, um das Risiko des Wiederauftretens zu minimieren. Krampfadern sind in der Bevölkerung sehr weit verbreitet. Ursache ist die Behinderung des Blutrückflusses in den Venen. Dadurch erhöht sich der Druck in den äußeren Venen und es kommt zur Ausbildung von Krampfadern.

Unschöne Besenreiser können problemlos verödet werden

Viele Menschen betrachten Krampfadern als ein ernstes kosmetisches Problem. Eine Operation wird jedoch häufig abgelehnt. Gerade bei den Krampfadern mit kleinem Durchmesser, den im Volksmund sogenannten Besenreisern, bietet sich die Verödung als Alternative zur Operation an.

Krampfaderverödung - was geschieht dabei?

In die betroffene Vene gespritzt, bewirken die dafür entwickelten speziellen Wirkstoffe eine Entzündung des Gefäßes, in deren Folge das Gefäß vernarbt und zu Bindegewebe umgewandelt wird. Dieses Bindegewebe wird vom Körper vollständig abgebaut. Nach der Behandlung wird eine Kompression (Bandage, Stützstrümpfe) angelegt, und der Patient muss hin und her gehen, damit das Medikament die Venenwände optimal benetzt. Dies ist auch der Grund, weshalb eine Verödungsbehandlung ausschließlich ambulant erfolgen kann. Je nach Ausmaß des Krampfaderleidens wird die Behandlung im Abstand von einer Woche fortgesetzt.

Damit Krampfadern nicht wiederkommen - Verödung nur beim Spezialisten!

Je nach Durchmesser der betroffenen Vene muss das Verödungsmedikament in einer genau angepassten Konzentration gespritzt werden. Nur die Injektion einer optimalen Konzentration des Wirkstoffes verhindert ein Wiederauftreten der Krampfader. Deshalb sollte eine Krampfaderverödung ausschließlich von erfahrenen Gefäßspezialisten (Phlebologen) durchgeführt werden.

Tipps zur Vorbeugung

Die beste Prophylaxe besteht in einer gesunden Lebensführung mit venenfreundlichen Sportarten wie Laufen, Radfahren und Schwimmen und der Vermeidung von Übergewicht. Kalte und wechselwarme Güsse, Wechselbäder und Wassertreten sind ebenfalls sehr sinnvoll, um die Gefäßwände zu stärken. Menschen, die eine überwiegend sitzende Berufstätigkeit ausüben, sollten mehrmals täglich die Muskelwadenpumpe trainieren. Dazu sind Übungen wie das Kreisen der Füße im Sprunggelenk gut geeignet.