Tourette-Syndrom
Beim Tourette-Syndrom handelt es sich um eine neuropsychiatrische Erkrankung, die sich durch verschiedenartige sogenannte Tics äußert. Diese Tics treten mehrmals täglich auf und bestehen häufig in plötzlichen, raschen, ruckartigen, bisweilen heftigen Bewegungen, Zuckungen oder dem Ausstoßen von obszönen Worten. Die Krankheit tritt fast immer in der Kindheit oder Jugend auf. Weder sind genaue Ursachen für das Entstehen eines Tourette-Syndroms bekannt, noch kann man es heilen. Je nach Ausprägung können Betroffene ihre Tics bis zu einem gewissen Grad unter Kontrolle bringen. Menschen mit Tourette-Syndrom sind in keiner Weise in ihren geistigen oder intellektuellen Fähigkeiten eingeschränkt; so hinder ihre Erkrankung sie in der Regel nicht, ihren gewünschten Lebensstil zu führen oder den Wunschberuf auszuüben.

