Sonnenschutz – Welcher Hauttyp bin ich?

Asiatische Frau mit Sonnenschirm

Klar, dass Top, Rock oder Hose und die neuen Sandalen mit vor die Tür müssen, wenn es in den nächsten Wochen an sonnigen Tagen raus geht. Aber fehlt da nicht noch was? Kappe und Sonnenbrille, ja. Und: Sonnenschutzmittel natürlich! Aber welches? Und von wo? Wir geben Ihnen hier praktische Tipps zum Sonnenschutz, die Ihrem Hauttyp entsprechen.

Die Eigenschutzzeit

Zunächst sollte man die Eigenschutzzeit (EZ) seiner Haut kennen: Die Zeitspanne in der die Haut draußen sicher keinen Schaden wie zum Beispiel einen Sonnenbrand davon trägt. Das sind bei Kindern maximal 10 Minuten. Bei Jugendlichen hängt die EZ vom "Fototyp" ab: Besonders Hellhäutige haben höchstens 10 Minuten, Sonnenempfindliche etwa 20 Minuten, normal Bräunende eine halbe Stunde Eigenschutz. Bei südländisch-dunkler Haut ist die Spanne länger. Gebräunte Haut hat einen etwas höheren Eigenschutz als blasse.

LSF oder SPF

Auf jeder Flasche oder Tube Sonnenschutzmittel steht eine Zahl, der LSF (Lichtschutzfaktor) bzw. englisch SPF (Sun Protection Factor). Aber wie lange ist man mit einem bestimmten Schutzfaktor auf der sicheren Seite? Ein Beispiel: Nehmen wir einmal an, Ihre Haut entspricht dem Fototyp 2, mit einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten. Wenn Sie sich nun mit einer Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 5 einschmieren, ist Ihre Eigenschutzzeit um das fünffache verlängert. Sie dürfen also 50 Minuten gefahrlos in der Sonne bleiben.

Wenn Ihre Haut allerdings noch absolut nicht an die Sonne gewöhnt ist, sollten Sie davon noch mal ein Drittel abziehen, was bedeutet, dass nur noch halbstündiges Sonnenbaden erlaubt ist, oder Sie besser zu einem höheren Lichtschutzfaktor greifen. Der Schutz durch ein Sonnenschutzmittel bleibt aber nur erhalten, wenn man öfters mal nachcremt. Baden, Schwitzen, Sand und Abtrocknen, rubbeln den Film auf der Haut nämlich ab, auch bei wasserfesten Mitteln.

Übrigens: Auch auf dem Fahrrad oder den Inlinern – Sonnenschutz gehört immer auf die nackte Haut. Die bräunt auch unter hohen Faktoren! Und wo wird man beraten, welches Mittel passt? In Apotheken.

Fototypbestimmung

Testen Sie sich selbst! Wie lichtempfindlich ist Ihre Haut? Wählen Sie aus, was auf Sie zutrifft:

Merk­mal I II III IV
Haar­­farbe mit Rotstich blond brünett schwarz
Augen­farbe hell­blau blau, grün braun, grau dunkel­­braun
Sommer­­sprossen sehr viele viele wenige keine
Haut­­farbe un­gebräunt (Innen­seite Ihrer Arme) sehr hell hell mittel dunkel
Sonnen­­brand sehr schnell schnell selten kaum
Bräunungs­­grad nie braun leicht ge­bräunt mittel ge­bräunt stark ge­bräunt

ERGEBNIS

Überwiegend Antwort I: Fototyp I

Sie haben eine sehr sonnenempfindliche Haut mit einer Eigenschutzzeit von höchstens 5 bis 10 Minuten. Schützen Sie Ihre Haut mit Sonnencreme mit LSF 40 oder 50+, vor allem, wenn Sie in den Urlaub fahren. Meiden Sie die pralle, intensive Sonne.

Überwiegend Antwort II: Fototyp II

Sie haben eine sonnenempfindliche Haut mit einer Eigenschutzzeit von 10 bis 20 Minuten. Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne. Schützen Sie Ihre Haut auch, wenn Sie schon ein wenig gebräunt ist. Empfehlenswert: LSF 25 bis 40

Überwiegend Antwort III: Fototyp III

Sie haben eine wenig sonnenempfindliche Haut mit einer Eigenschutzzeit von 20 bis 30 Minuten. Doch auch Sie sollten Ihre Haut nicht überschätzen. Benutzen Sie anfangs eine Creme mit LSF 25, später können Sie zu niedrigeren Faktoren greifen.

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Überwiegend Antwort IV: Fototyp IV

Sie haben eine sonnenunempfindliche Haut mit einer Eigenschutzzeit von 30 bis 40 Minuten. Sie werden braun, sobald die Sonne auf Ihre Haut scheint. Bei sehr langem Aufenthalt in der Sonne oder bei sehr intensiver Sonneneinstrahlung sollten Sie Ihre Haut dennoch schützen. Dafür reichen Cremes mit einem LSF 10 oder 20 aus.