Hirntumor - Therapie und Prognose

Wie behandelt man einen Hirntumor?

Grundsätzlich stehen der Schulmedizin die Möglichkeiten Operation, Bestrahlung und Chemotherapie für die Behandlung eines Hirntumors zur Verfügung. Bei vielen Tumoren wird eine Kombination der Methoden eingesetzt, um gerade bei bösartigen Tumoren eine weitere Verbreitung zu verhindern oder Restgewebe, das man während einer Operation nicht entfernen konnte, zu zerstören. Während der Operationsvorbereitung wird genau untersucht, wo der Tumor liegt, welche Gefäße ihn versorgen und – besonders wichtig – welche Gehirnfunktionen durch eine OP verletzt werden könnten. Es wird immer abgewägt, wie groß die Operation in einem wichtigen Hirngebiet sein darf, damit der Betroffene postoperativ nicht mehr Funktionsausfälle hat als durch den Tumor. Das Vorgehen wird im Gespräch zwischen Patient und Arzt genau besprochen, die Operation dann heute meist mikrochirurgisch durchgeführt. Dabei ist es inzwischen möglich, eine Operation am weitgehend wachen Patienten vorzunehmen, so dass die Funktion der Hirnareale, in denen operiert wird, sofort überprüft werden kann. Die moderne Strahlentherapie vermindert die Schäden am gesunden Hirngewebe und zerstört punktgenau Tumorgewebe, das operativ nicht zu entfernen ist. Dabei können sowohl Strahlen- als auch Chemotherapie nicht bei jedem Tumortyp eingesetzt werden – es wird vorher immer getestet, ob der Tumor auch auf die Methode reagiert. Außerdem wird oft unterstützend das aus

Weihrauch gewonnene Präparat Ayurveda H 15 gegeben. Es scheint das Entzündungsödem um einen Tumor zu vermindern und hat kaum Nebenwirkungen. Neben diesen drastischen Maßnahmen ist eine psychosoziale Beratung der Patienten sowohl für die möglicherweise langwierige Behandlung eines Hirntumors als auch für die Auswirkungen auf die gesamte Lebenssituation empfehlenswert.

Wie ist die Prognose, wenn man einen Hirntumor hat?

Leider lässt sich für keinen Hirntumor eine genaue prognostische Aussage hinsichtlich seines Verlaufs treffen. So können selbst gutartige Tumoren eine schlechte Prognose haben, nämlich dann wenn sie an ungünstiger Stelle lebenswichtige Hirnfunktionen beeinträchtigen und nicht operabel sind. Umgekehrt kann ein kleiner, bösartiger Tumor, der gut zu operieren ist und im Ganzen entfernt werden kann, eine bessere Prognose haben. Da viele Hirntumoren jedoch schnell wachsen können, unser Gehirn als empfindliche Schaltzentrale viele lebenswichtige Funktionen übernimmt und viele Tumoren trotz der heutigen Technik nicht oder nur teilweise entfernt werden können, gibt es leider viele Krankheitsverläufe, bei denen schon nach wenigen Monaten der Tod eintritt. Die Prognose des einzelnen ist jedoch von so vielen Faktoren abhängig, dass auch Durchschnittswerte immer mit Vorsicht behandelt werden sollten.

Weitere Informationen sind erhältlich bei der Deutschen Hirntumorhilfe.

 
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