Passivrauchen - Die Folgen des Qualms

Unmittelbare Folgen des Qualms

Die unmittelbaren Folgen des Zigarettenqualms sind häufig Geruchsbelästigung, Augenbrennen, Atembeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindel. Langfristig ist auch die Entstehung von Herzerkrankungen und Lungenkrebs nicht ausgeschlossen. Schätzungen zufolge sterben jährlich in Deutschland mindestens 400 Personen an Lungenkrebs, verursacht durch Passivrauchen. Seit 1998 ist daher Tabakrauch in der Raumluft als krebserzeugend eingestuft. Besonders schädlich ist Passivrauchen für die Atemwege von Kindern und Säuglingen. Diese erkranken umso häufiger an Bronchitis und Pneumonie, je mehr Zigaretten in ihrer Umgebung geraucht werden. Ihre Lungenfunktion ist beeinträchtigt und asthmatische Beschwerden können die Folge sein.

Passivrauchen schädigt Kinder fürs ganze Leben

Jedes zweite Kind in Deutschland lebt in einem Raucherhaushalt. Jedes fünfte Kind ist bereits im Mutterleib durch Tabakrauch gefährdet. Kinder suchen und brauchen die Nähe von Erwachsenen, sie sind deshalb den schädlichen Stoffen des Tabakrauches schutzlos ausgeliefert. Es ist wichtig, dass möglichst alle Orte, an denen sich Kinder häufig aufhalten, rauchfrei werden. Dazu gehören vor allem öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Sportstätten.

 
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