Enzyme bei Verletzungen und Rheuma

"Wer Sport treibt hat mehr vom Leben !" Diesem Motto folgend treiben Millionen Deutsche regelmäßig Sport. Denn der Seele und Körper stabilisierende Effekt des Freizeitsports ist längst medizinisch nachgewiesen. Doch wo Sport getrieben wird, besteht auch die Gefahr einer Sportverletzung: Über eine Million - meist leichte - Prellungen, Quetschungen, Muskelzerrungen und Verstauchungen - werden jährlich bei Sport und Spiel in Deutschland registriert.
Enzyme bei (Sport-)Verletzungen
Im Leistungssport setzt man schon seit Jahren neben den üblichen Maßnahmen wie
- Pause, d.h. Ruhigstellung des verletzten Organs.
- Eis, d.h. Kühlung der Entzündung
- Compression, d.h. Stützverband für das verletzte Körperteil
- Hochlagern, d.h. erhöhte Lagerung des verletzten Organs, um die Schwellung zu reduzieren,
mit Erfolg bei Sportverletzungen Enzyme ein.
Denn bei fast jeder Sportverletzung läuft in der ersten Phase eine Entzündung ab. Und so helfen Enzymkombinationen bei einer Sportverletzung:
- Die Entzündungsbeschwerden wie Schwellung und Schmerzen bleiben im Rahmen.
- Das Abheilen der Sportverletzung wird durch die Enzyme beschleunigt. Damit ist der Sportler wieder schneller einsatzbereit.
- Dabei hat sich bei akuten Verletzungen die so genannte Stoßtherapie bewährt, bei welcher auf einmal eine große Enzymmenge eingenommen wird, um eine Sofortwirkung zu erreichen.
Doch viele Sportler, wie z.B. Boxer und Eishockeyspieler, nehmen heute vor Wettkämpfen - also vorbeugend - schon Enzyme ein. Eine Art der Enzymtherapie, die sich bewährt hat. So sind die Enzyme bei Eintritt der Verletzung gleich schon in ausreichender Menge im Körper vorhanden. Das bedeutet, dass die Sportverletzung meist viel glimpflicher abläuft oder die erwartete Schwellung ganz ausbleibt. Aber auch zur Vorbeugung gegen Muskelkater haben sich Enzymkombinationen bewährt.
Was ist Rheuma?
Alle reden von "Rheuma". Doch jeder meint etwas anderes damit, denn der "Rheumatische Formenkreis" umfaßt mehr als 100 verschiedene Erkrankungen. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen chronische Gelenkentzündungen und das so genannte "Weichteilrheuma". Unter einer Arthrose - auch als degeneratives Rheuma bezeichnet - versteht man Abnutzungserscheinungen in den Gelenken. Sie entstehen durch Über- oder Fehlbelastung, falsche Körperhaltung und angeborene Fehlstellungen von Gelenken.
Die meisten Menschen leiden im Alter mehr oder weniger an einer Arthrose. Besonders betroffen sind die Gelenke, die das ganze Leben viel zu tragen haben: die Knie- und Hüftgelenke. Dort, wo die Knochen in den Gelenken aufeinander treffen, sind sie von einer schützenden Knorpelschicht überzogen. Durch die ständige Belastung verlieren die Gelenkknorpel ihre Elastizität. Die glatte Oberfläche wird rauh und rissig und bei Gelenkbewegungen kommt es zu Knorpelabrieb. Die abgeriebenen Knorpelteilchen können das Gelenk reizen und später entzündet sich auch die Gelenkinnenhaut. In diesem Fall spricht man von einer aktivierten oder entzündlichen Arthrose. Typisch für eine Arthrose sind Schmerzen zunächst nur bei Bewegung oder Belastung. Später treten sie auch im Ruhezustand auf.
Enzyme bei Rheuma
Enzymkombinations-Präparate haben sich bei der Behandlung der aktivierten Arthrose bewährt, in dem die Enzyme an verschiedenen Stellen des Krankheitsverlaufes eingreifen: Es kommt zur Abnahme der Schwellung und zu einer Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes. Die Entzündung im Gelenk wird nicht gehemmt, vielmehr wird ihr Ablauf beschleunigt, so dass eine bessere Abheilung stattfinden kann. Das Ergebnis besteht in einer Abnahme der Schmerzen und der Morgensteifigkeit sowie einer Verbesserung der Beweglichkeit des kranken Gelenks. Als Kombinationspartner hat sich Vitamin E bewährt.
Beim Weichteilrheuma sind nicht die Gelenkinnenhaut, Knorpel und Knochen betroffen, sondern die Weichteile, die das Gelenk umgeben, also Muskeln, Bänder, Sehnen und Schleimbeutel. Auch der Weichteilrheumatismus wird neben anderen Ursachen durch Überlastung, einseitige Belastung und falsche Körperhaltung hervorgerufen. Besonders häufig ist die Epikondylitis, der "Tennisellenbogen" oder die Sehnenscheidenentzündung, verbunden mit unangenehmen Schmerzen und Bewegungsbeeinträchtigung. Auch hier führen Enzymkombinationen zu einer deutlichen Abnahme der Beschwerden und des Entzündungsprozesses.
