Migräne - Expertentipps gegen Migräne

Auf der Suche nach der richtigen Sportart machen viele Betroffene gerade am Anfang Fehler: Nach dem Motto "Viel hilft viel" starten sie voll durch. Und sind womöglich frustriert, wenn der Erfolg ausbleibt. Denn zu hartes Training oder zu schnelle Bewegungen können zunächst sogar zusätzliche Attacken auslösen. Besser ist es, in Absprache mit dem Arzt einen geeigneten Trainingsplan aufzustellen. Wichtig: Nicht zu verbissen vorgehen. Der Spaßfaktor muss stimmen.

Schweißperlen gegen Migräne? Expertentipps von DAK-Sportwissenschaftler Uwe Dresel

Was sollten Migräne-Patienten beim Sport beachten? "Starten Sie langsam und steigern Sie das Training allmählich! Wer zu schnell loslegt, riskiert sich und seinen Körper zu überfordern. Achten Sie auch darauf, sich vor dem Training langsam aufzuwärmen. Treiben Sie keinen Sport während eines akuten Migräneanfalls! Bei Spannungskopfschmerzen dagegen sind frische Luft und Aktivität positiv."

Welche Sportarten eignen sich besonders? "Optimal sind Walken, Joggen, Radfahren und Schwimmen. Die gleichmäßige Bewegung fördert Entspannung und Stressabbau. Angenehmer Nebeneffekt: Spätestens nach einer halben Stunde sind Arbeit und andere Verpflichtungen weit weg und Sie haben den Kopf frei."

Welche Möglichkeiten der Entspannung gibt es sonst noch? "Wer noch keine Erfahrung mit dem Thema hat, sollte die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson probieren. Bei dieser leicht erlernbaren Methode werden nacheinander alle Muskelpartien angespannt und wieder gelockert. Entsprechende Kurse werden von vielen Krankenkassen gefördert, ebenso wie Yoga, autogenes Training und andere Methoden zur Stressbewältigung."

 
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