Heilpflanzenlexikon A-Z
Eisenkraut
Eisenkraut stammt ursprünglich vermutlich aus dem Mittelmeergebiet. Heute ist die Pflanze jedoch auf der gesamten Nordhalbkugel und in allen gemäßigten Klimazonen der Erde verbreitet. Das medizinisch genutzte Material stammt aus Wildsammlungen in Südosteuropa. In der Pflanzenheilkunde nutzt man die zur Blütezeit gesammelten, oberirdischen Teile des Eisenkrautes (Verbenae herba).
Eisenkraut Merkmale
Eisenkraut ist eine mehrjährige, bis zu 1 m hohe, krautige Pflanze. Die vierkantigen Stängel sind am Grund holzig, die spärlichen Blätter sind gegenständig und ungleichmäßig gekerbt. Die Pflanze trägt außerdem kleine, blass-lilafarbene Blüten, die in schlanken, 10-25 cm langen Ähren stehen. Das medizinisch nutzbare Material besteht aus den vierkantigen, rauen Stängeln, eiförmigen Blättern und Blattfragmenten mit gekerbten Zipfeln, in Ähren stehenden Blüten und braunen Spaltfrüchtchen, welche leicht in 4 kleinere Teile zerfallen. Eisenkraut verströmt keinen besonderen Geruch. Der Geschmack des Krautes ist herb und bitter.

