Heilpflanzenlexikon A-Z

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Wacholder - Wirkung

Die Inhaltsstoffe der Wacholderbeeren haben vermutlich eine direkte Wirkung auf die glatte Muskulatur. Diese ist im Magen-Darmtrakt unter anderem für die Fortbewegung des Darminhaltes verantwortlich und kann, wenn sie sich dauerhaft zusammenzieht, Verdauungsstörungen bedingen. Die Beeren haben an der glatten Muskulatur krampflösende Wirkung. Die harntreibende Wirkung wird dem Terpinen-4-ol, über eine Reizung und folglich Mehrdurchblutung des Nierengewebes, zugeschrieben. Die genannten Wirkungen wurden bisher vornehmlich in Tierexperimenten beobachtet.

Wacholder Nebenwirkungen

Wenn Wacholderbeeren länger oder überdosiert angewendet werden, kann es zu Reizungen der Nieren, Auftreten von roten Blutkörperchen im Urin (Hämaturie), Störungen im Bereich des Verdauungstraktes und Erregungserscheinungen im Zentralen Nervensystem kommen. Eine Überdosierung kann man oft am charakteristischen Veilchengeruch des Harns erkennen. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind derzeit nicht bekannt.

 
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