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3,4-Dihydroxy-β-phenyläthylamin

3,4-Dihydroxy-β-phenyl|äthyl|amin

Syn.: Dopamin; C6H3(OH)2-CH2-CH2-NH2; 3,4-Dihydroxy-β-phenäthylamin; Hydroxytyramin

3,4-dihydroxy-β-phenethylamine

Catecholamin, das in Gehirn, Nebenniere, sympathischen Nervenendigungen etc. vorkommt. Zwischenprodukt der Biosynthese des Adrenalins aus Phenylalanin bzw. - oxidativ - aus Tyrosin; wird zu Noradrenalin umgewandelt. Funktion: ist - wie auch Serotonin u. Noradrenalin - Neurotransmitter der hypophyseotropen Hypothalamusgebiete (u. beteiligt u.a. an der Kontrolle der Prolactinsekretion; s.a. dopaminerg). Ist bei Parkinsonismus typisch in den Kernen des extrapyramidal-motorischen Systems vermindert (Anheben des Serumspiegels durch DOPA möglich). labor Im 24-Std.-Sammelurin beträgt der
Referenzbereich 65-563 μg (= 0,42-3,66 μmol); erhöht bei Phäochromozytom, Neuroblastom, Ganglioneurom. pharm Anw. als direktes Sympathomimetikum; Wirkung: in niedriger Dosierung selektive Erweiterung der Nieren- u. Splanchnikusgefäße, dadurch Steigerung besonders der renalen Perfusion; in höherer Dosierung α- u. β-sympathomimetische Wirkung, v.a. Erhöhung der Kontraktionskraft des Herzens. Besondere Bedeutung in der Ther. der akuten Herzinsuffizienz u. v.a. bei Schockzuständen mit drohendem oder bestehendem Nierenversagen.

Catecholamine; Dopamin; dopaminerg; Hydroxytyramin; Tyrosin


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