Rochelexikon A-Z
AB0-Blutgruppensystem
AB0-Blutgruppensystem

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Erregungs- = Reizbildungsstörung |
Erregungsleitungsstörung |
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|---|---|---|---|---|
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nomotop |
Einzelerregung |
Sinusextrasystole |
atrial |
sinuaurikulärer Block |
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Rhythmus |
Sinusbradykardie |
atrioventrikulär |
atrioventrikulärer Block (1., 2. u. 3. Grades) |
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heterotop |
Einzelerregung |
Vorhofextrasystole |
intraventrikulär |
Linksschenkelblock |
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Rhythmus |
Knotenrhythmus |
kombinierte Reizbildungs- u. Erregungsleitungsstörung |
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Parasystolie |
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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: K. Golenhofen: Physiologie; München 1997
AB0-Blutgruppensystem
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Blutgruppe |
Genotyp |
Häufigkeit in Deutschland etwa |
Antigene der Erythrozyten |
Antikörper im Serum |
|---|---|---|---|---|
|
A |
AA oder A0 |
44% |
A |
Anti-B (= β) |
|
B |
BB oder B0 |
12% |
B |
Anti-A (= α) |
|
AB |
AB |
6% |
A u. B |
keine |
|
0 |
00 |
38% |
weder A noch B |
α u. β |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: K. Golenhofen: Physiologie; München 1997
AB0-Blutgruppensystem
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Blutgruppe |
Genotyp |
Häufigkeit in Deutschland etwa |
Antigene der Erythrozyten |
Antikörper im Serum |
|---|---|---|---|---|
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A |
AA oder A0 |
44% |
A |
Anti-B (= β) |
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B |
BB oder B0 |
12% |
B |
Anti-A (= α) |
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AB |
AB |
6% |
A u. B |
keine |
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0 |
00 |
38% |
weder A noch B |
α u. β |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: K. Golenhofen: Physiologie; München 1997
AB0-Blutgruppensystem

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Blutgruppe |
Genotyp |
Häufigkeit in Deutschland etwa |
Antigene der Erythrozyten |
Antikörper im Serum |
|---|---|---|---|---|
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A |
AA oder A0 |
44% |
A |
Anti-B (= β) |
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B |
BB oder B0 |
12% |
B |
Anti-A (= α) |
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AB |
AB |
6% |
A u. B |
keine |
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0 |
00 |
38% |
weder A noch B |
α u. β |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: K. Golenhofen: Physiologie; München 1997
AB0-Blutgruppensystem
AB0 blood group system
Etymol.: spr. a-be-null
(Landsteiner 1900) das zuerst entdeckte „klassische“ System der Blutgruppen des Menschen. Merkmale sind an die Erythrozytenmembran gebunden und werden nach den Mendel-Gesetzen vererbt. „Natürliche“ IgM-Antikörper (reguläre Isoantikörper = Isoagglutinine) gegen die individuell fehlenden Merkmale (Antigene) des Systems sind bereits beim Neugeborenen nachweisbar. Es umfasst vier verschiedene Gruppen, nämlich A, B, AB u. 0 (z.T. mit Untergruppen [A1, A2; A1B, A2B] u. Varianten [z.B. A3, Ax; letztere umfasst A0 u. A4]). Die Blutgruppen werden
durch die Gene A1/A2, B u. 0 bestimmt. Die Produkte des 0-Gens sind weder an Ery noch im Serum nachweisbar (das Gen ist amorph = stumm); die Produkte der anderen Gene sind antigen wirksame Glykoproteide. Die jeweils zwei Erbanlagen sind auf dem langen Arm des Chromosoms 9 (9q34) lokalisiert. Ferner besitzen alle Erythrozyten eine sog. heterogenetische Substanz „H“ (Vorläufersubstanz; Präkursor der A- u. B-Substanzen). Chemisch ist die Spezifität von A gebunden an α-N-Acetyl-d-Galactosamin, von B an d-Galactosid u. von H an l-Fucose (Anlagerung der Letzteren an das Blutgruppen-Lipoproteinskelett enzymatisch gesteuert [Glucosyltransferase] durch das H-Gen; ist Voraussetzung für
Wirksamwerden der anderen Blutgruppen-Gene). Die Blutgruppensubstanzen sind auch in Zellen anderer Organsysteme nachweisbar, bei Sekretoren auch im Speichel, Schweiß, Harn. Der Nachweis der Gruppen erfolgt mit Hilfe von Testseren (mit entsprechenden Antikörpern): Untergruppe A1 durch Anti-A1-Seren u. Anti-A1-Phytagglutinine (Lectine); Untergruppe A2: indirekter Nachweis (als nicht mit Anti-A1-Seren reagierendes A); B: durch Anti-B-Seren; s.a. Tab., Abb. (A-Untergruppen, -Varianten unberücksichtigt). Die H-Substanz wird durch Anti-H-Phytagglutinine nachgewiesen. Die
Blutgruppenbestimmung ist u.a. wichtig für Bluttransfusion (AB0-Inkompatibilität) u. für gerichtsmedizinische Gutachten. Die A-Untergruppen wurden - wie auch „schwache“ A-Varianten - später anhand der unterschiedlichen Agglutinationsstärke entdeckt (A1 bis A5 bzw. Ax, A0, Am usw.; auch Zwischenformen zwischen A1 u. A2 = intermediäres A = Ai). Die schwache B-Eigenschaft bzw. B-Varianten sind selten (B2, B3 bzw. Bw, Bx etc.) u. klinisch ohne Bedeutung. Die Varianten Am u. Bm sind nur im Speichel u. anderen Körperflüssigkeiten nachweisbar.
S.a. Landsteiner-Regel.
α, A; AB0; ABH-Substanzen; AB0-Inkompatibilität; B; β; B; B-Antigen 2); Blutgruppen; Blutgruppenbestimmung; Blutgruppensystem; Bluttransfusion; epigenetisch; H; Isoantikörper; href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/isoantikoerper-1">Isoantikörper 1); Landsteiner-Antikörper 1); Landsteiner-Gruppen; Landsteiner-Regel; Sekretor; Untergruppen
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