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Alkalireserve
Alkali|reserve
Syn.: Standard-Bicarbonat
alkali reserve
Fach: Physiologie
die basische Bindungskapazität des arteriellen Blutes, die dem ionisch (überwiegend als Bicarbonat) gebundenen CO2 entspricht (i.e.S. dem CO2-Gehalt abzüglich des freien CO2; meist gemeinsam bestimmt nach Äquilibrieren des Vollblutes an einen pCO2 von 40 mm Quecksilbersäule bei 37 °C u. voller Sättigung des Hb mit Sauerstoff). Ist ein Teil des den Blut-pH-Wert konstant (arteriell ca. 7,41) haltenden Puffersystems. Die Bestimmung erfolgt a) volumetrisch-manometrisch nach van Slyke durch Errechnung aus dem nach van Slyke ermittelten Gesamt-CO2 unter Berücksichtigung des pH oder aber - ohne Rechenarbeit - mit Hilfe der van
Slyke-Sendroy-Tabellen, b) aus dem Blut-pH durch Berechnung aus der Hasselbalch-Henderson-Gleichung, c) photoelektrisch (mineralische A.). Die Angabe erfolgt in Volumprozent (Norm: 55-65) oder mval (22-30/l).
Bicarbonatämie; Blut-pH; CO2-Bindungsvermögen; Kohlensäurebindungsvermögen; Pufferbasen; Säure-Base(n)-Gleichgewicht; Säurebindungsvermögen; Standardbicarbonat
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