Rochelexikon A-Z
Blutzucker
Blutzucker

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Erreger |
Erregerreservoir |
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S. aureus |
Hände u. Haut des Patienten, Nasen-Rachen-Raum u. Haut des OP-Teams oder Pflegepersonals, sehr selten Luft (Staub) |
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A-Streptokokken |
Nasen-Rachen-Raum oder Ekzeme von engen Kontaktpersonen oder des OP-Personals, selten perineale oder vaginale Besiedlung |
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Enterokokken |
Darmflora, Hände |
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Anaerobier |
Flora der Mundhöhle u. des Magen-Darm-Traktes des Patienten |
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gramnegative Erreger |
Darmflora von Patienten u. Personal, Hände, Flüssigkeiten (z.B. Spüllösungen, Leitungswasser, Infusionen, Desinfektionsmittel, Kosmetika) |
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Candida-Spezies |
durch Antibiotika veränderte Darmflora des Patienten, Hände |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: Bartels/Bartels: Physiologie, 5. Aufl.; München 1995
Blut|zucker
blood sugar
der Glucose-Gehalt des Blutes. Regulation: Einstellung des B.-Spiegels durch einen nervös-hormonalen Synergismus. Der Regelmechanismus umfasst Insulin u. die kontrainsulinären Hormone Adrenalin u. Glucagon unter Beteiligung des Thyroxins, der Nebennierenrindenhormone (Glucocorticoide) u. des hypophysären STH (Schema). Weiteres Element in diesem Regelkreis ist die fast vollständige Rückresorption der Glucose aus dem Harn durch die Nierentubuli. Bei Versagen dieser Resorption, die auf einen Blut-Nieren-Schwellenwert von 160-170 mg pro 100 ml eingestellt ist, erfolgt eine Steigerung der sonst minimalen (ca. 0,5 g/die) Zuckerausscheidung mit dem Harn (= Glucosurie). Dies ist auch der Fall z.B. bei Überschreiten des Schwellenwertes infolge Diabetes mellitus,
bei einem Kohlenhydrat- bzw. Glucose-Überangebot, bei Tubulusschaden (Tubulopathien) wie z.B. beim Fanconi-Syndrom (diabetische bzw. alimentäre bzw. renale Glucosurie). Für den Nachschub stehen Glykogendepots der Leber u. der Muskulatur bereit (s.a. Cori-Zyklus) sowie die Gluconeogenese aus Nicht-Kohlenhydrat-Stoffen u. die direkte Übernahme von Glucose aus der Nahrung. S.a. Blutzuckerbelastung, Hyper-, Hypoglykämie, Antidiabetika. Bestimmung:
enzymatisch mittels Glucose-Oxidase (GOD) bzw. Hexokinase, die sämtlich spezifisch nur die Glucose erfassen (Normwerte: 70-100 mg/dl = 3,89-5,55 mmol/l). Historische Methoden: durch aromatische Amine (n. Hultman); Reduktionsproben, u.a. die nach Crecelius-Seifert (Reduktionsvermögen gegen Pikrinsäure), Hagedorn-Jensen (gegen Ferricyankali), Somogyi (gegen Kupfer); mittels o-Toluidin (Dubowski), durch (Hefe-)Vergärung (Anwendung des Saccharometers n. Einhorn). Möglich sind auch Photometrie, Polarimetrie, Schnellteste sowie Bestimmungen durch automatische Analyzer oder
href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/biosensor">Biosensoren.
Antidiabetica; Biosensor; Blutzuckerbelastung(sprobe); Blutzuckerspiegel; Cori-Zyklus; Crecelius-Seifert-Methode; Gluconeogenese; Glucose; Glucosenachweis; Glucosetest 1); Glykämie; Glykogen; Hagedorn-Jensen-Methode; href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/hultman-probe">Hultman-Probe; Hyperglykämie; Hypoglykämie; Mellitämie; Pikrinsäure; Tubulopathien; Zuckerprobe 1); Zuckerspiegel
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