Rochelexikon A-Z
Diabetes mellitus
Diabetes mellitus

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Stadiengruppierung |
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|---|---|---|---|---|
|
Stadium 0 |
Tis |
N0 |
M0 |
|
|
Stadium I |
T1 |
N0 |
M0 |
Dukes A Tumorwachstum auf Darmwand beschränkt, Infiltration maximal bis in Muscularis propria, keine Lymphknoten befallen |
|
T2 |
N0 |
M0 |
||
|
Stadium II |
T3 |
N0 |
M0 |
Dukes B1 Tumorwachstum über die Muscularis propria hinaus, keine Lymphknoten befallen |
|
T4 |
N0 |
M0 |
Dukes B2 Invasion der Serosa oder des perikolischen Fettgewebes, keine Lymphknoten befallen |
|
|
Stadium III |
jedes T |
N1 |
M0 |
Dukes C Lymphknotenbefall (bei Tumorausbreitung A oder B) |
|
jedes T |
N2, N3 |
M0 |
||
|
Stadium IV |
jedes T |
jedes N |
M1 |
Dukes D Fernmetastasen |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: Allolio/Schulte: Praktische Endokrinologie; München 1996
Diabetes mellitus
|
Typ-1-Diabetes |
|---|
|
immunologisch vermittelt |
|
idiopathisch |
|
Typ-2-Diabetes |
|
andere spezifische Typen |
|
genetische Defekte der B-Zell-Funktion
|
|
genetische Defekte der Insulinwirkung
|
|
Erkrankungen des exokrinen Pankreas
|
|
Endokrinopathien
|
|
medikamenten- oder chemikalieninduziert
|
|
Infektionen
|
|
seltene Formen des immunvermittelten D. m.
|
|
andere, gelegentlich mit D. m. assoziierte genetische Syndrome
|
|
Gestationsdiabetes |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: Allolio/Schulte: Praktische Endokrinologie; München 1996
Diabetes mellitus
|
Diagnose |
Blutzucker-Kriterien (gemessen im venösen Plasma) |
|---|---|
|
Normwert |
|
|
abnorme Nüchternglucose (IFP) |
|
|
gestörte Glucosetoleranz (IGT) |
|
|
Diabetes mellitus |
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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: Allolio/Schulte: Praktische Endokrinologie; München 1996
Diabetes mellitus
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Typ-1-Diabetes |
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immunologisch vermittelt |
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idiopathisch |
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Typ-2-Diabetes |
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andere spezifische Typen |
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genetische Defekte der B-Zell-Funktion
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genetische Defekte der Insulinwirkung
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Erkrankungen des exokrinen Pankreas
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Endokrinopathien
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medikamenten- oder chemikalieninduziert
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Infektionen
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seltene Formen des immunvermittelten D. m.
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andere, gelegentlich mit D. m. assoziierte genetische Syndrome
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Gestationsdiabetes |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: Allolio/Schulte: Praktische Endokrinologie; München 1996
Diabetes mellitus
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Diagnose |
Blutzucker-Kriterien (gemessen im venösen Plasma) |
|---|---|
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Normwert |
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abnorme Nüchternglucose (IFP) |
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gestörte Glucosetoleranz (IGT) |
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Diabetes mellitus |
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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: Allolio/Schulte: Praktische Endokrinologie; München 1996
Diabetes mellitus

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Diagnose |
Blutzucker-Kriterien (gemessen im venösen Plasma) |
|---|---|
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Normwert |
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abnorme Nüchternglucose (IFP) |
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gestörte Glucosetoleranz (IGT) |
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Diabetes mellitus |
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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: Allolio/Schulte: Praktische Endokrinologie; München 1996
Diabetes mellitus
diabetes mellitus
chron. Hyperglykämie mit daraus folgender Störung anderer Stoffwechselprozesse u. Organschäden. Ätiol.: Nach der Ursache ihrer Entstehung unterscheidet man verschiedene Diabetesformen (Tab.), denen entweder ein absoluter Insulinmangel (fehlende oder verminderte Insulinsekretion) oder ein relativer Insulinmangel zugrunde liegt. Der Typ-1-Diabetes tritt meist bei Jugendlichen unter 20 Jahren auf; er wird heute den Autoimmunerkrankungen zugeordnet, wobei es bei entsprechender genetischer Disposition unter dem Einfluss verschiedener Faktoren zu einer Insulitis mit nachfolgender Zerstörung der B-Zellen kommt. Der Typ-2-Diabetes beginnt meist
erst im höheren Lebensalter. Es besteht eine Insulinresistenz v.a. der Leber u. der Skelettmuskulatur, aber auch eine Störung der Inselfunktion. Als wichtigster Faktor für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes gilt die Adipositas bzw. die ihr zugrunde liegende Lebensweise. Klinik: Polydipsie, Polyurie, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsminderung, Pruritus genitalis, Gewichtsabnahme, Sehstörungen; hypoglykämische Symptome sind in der Manifestationsphase des Typ-1-Diabetes möglich (Hungergefühl, Kaltschweißigkeit u. Tachykardie, Muskelkrämpfe, Übelkeit u. Erbrechen). Beim Typ-1-Diabetes sind die klassischen Symptome meist vorhanden, er beginnt fast immer akut mit einer diabetischen Ketoazidose. Der Typ-2-Diabetes beginnt dagegen allmählich, die klassischen Symptome fehlen
häufig. Diagn.: Anamnese u. klinisches Bild, Glucose in Blut (s. Tab.) u. Urin, Bestimmung der glykierten Proteine (glykiertes Hämoglobin = HbAl, Fructosamin), Insulin, Lipide, Ketonkörper, oraler Glucosebelastungstest, oraler Glucosetoleranztest; s.a. Abb. Die Zuordnung zum Typ-1-Diabetes erfolgt bei Manifestation durch spezielle diagn. Verfahren wie z.B. Nachweis von Inselzell- u. Glutamatdecarboxylaseantikörpern, von Insulinautoantikörpern oder durch HLA-Typisierung. Kompl.: Akut können hypoglykämischer Schock, diabetische Ketoazidose, hyperglykämisches hyperosmolares Koma u. selten eine
Lactatazidose auftreten. Folgeerkrankungen sind v.a. durch Gefäßveränderungen (Mikro- u. Makroangiopathie) bedingt; ihre Ausprägung hängt vom Alter bei Erstmanifestation, von der Dauer der Erkrankung, Qualität der Stoffwechseleinstellung u. Begleiterkrankungen ab. An erster Stelle steht die diabetische Retinopathie bis zur Erblindung, weitere Folgen sind die Nephropathie bis hin zur Niereninsuffizienz, die Neuropathie, das diabetische Fußsyndrom u. kardiovaskuläre Komplikationen. Ther.: allg. Maßnahmen wie Aufklärung des Patienten, gesunde Ernährung (s.a. Diabeteskost), Reduzierung von Risikofaktoren; medikamentös mittels oraler Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe, Biguanide, Glucosidasehemmer, Guar); parenteral mit Insulin v.a. bei
Typ-1-Diabetes u. komplizierten Typ-2-Verläufen. Operativ ist eine Pankreas- oder Inseltransplantation möglich. Ther.-Ziele sind Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Lebensqualität; Steigerung der Kompetenz der Betroffenen; Reduktion des Risikos makro- u. mikroangiopathischer Morbidität, von Letalität u. Folgeerkrankungen; Vermeiden des diabet. Fußsyndroms sowie Prävention u. Behandl. von Begleitsymptomen unter einer möglichst belastungs- u. nebenwirkungsarmen Therapie. Prophyl.: Zur Prävention von Folgeerkrankungen ist eine stabile Stoffwechsellage wichtigste Voraussetzung.
Alloxan-Diabetes; Altersdiabetes; brittle diabetes; Bronzediabetes; Diabetes; Diabeteskost; Diabetestypen; diabetisch; diabetische Triopathie; diabetogene Hormone; Embryopathia; Erwachsenendiabetes; Fructose; href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/gegenregulationsdiabetes">Gegenregulationsdiabetes; Glucose; Glucosetoleranz, pathologische; Glucosetoleranztest; Glucosetoleranztest, oraler; IDDM; IGT; Insel(zell)antikörper; Insulinantikörper; Insulinmangeldiabetes; juveniler Diabetes; Kimmelstiel-Wilson-Syndrom; Kohlenhydratstoffwechsel; href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/labil">labil; Maturity-Onset-Diabetes; NIDDM; Pankreasdiabetes; Prädiabetes; Säuglingshyperglykämie, transitorische; Seip-Lawrence-Syndrom; Stomatitis diabetica; Zuckerharnruhr; Zuckerkrankheit
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