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Dystrophie-Syndrom, alimentäres
Dys|trophie-Syndrom, alimentäres
Fach: Pathologie
Störung des Ernährungszustandes durch lang dauernde Fehlernährung (meist als Eiweiß- u. Vitaminmangel) sowie evtl. zusätzlich durch gleichzeitige übermäßige körperliche u. seelische Belastung, Infektion. Klinik: allgemeine Ödembildung („Wassersucht“, als sog. Hungerödem, feuchte Dystrophie, insbes. bei akutem Eiweißmangel), Parotitis, Schleimhautveränderungen, Muskelschwäche, Absinken der Eiweißkörper im Blut (Hypoproteinämie; kombiniert mit Dysproteinämie), Stoffwechselstörungen, Abnahme der Knochensubstanz (Hungerosteopathie), Neuritiden, sekundäre Leberschädigung; als Spätschäden evtl.
psychische u. Potenzstörungen.
Dysproteinämie; Dystrophia; Eiweißmangel; Hunger; Hungerödem; Hungerosteopathie; Hypoproteinämie; Mangelkrankheit; Marasmus; Nährschaden
Roche Lexikon Medizin
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