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Elektrostimulation
Elektro|stimulation
electrostimulation
Anwendung elektrischer Stimuli zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken. Diagnostisch z.B. zur Messung der Nervenleitgeschwindigkeit oder der neuromuskulären Impulsübertragung bei Myasthenia gravis, therapeutisch z.B. als transkutane Nervenstimulation (TNS), als chronische intrazerebrale Stimulation in verschiedenen Hirngebieten bei Pharmakoresistenz z.B. von Epilepsie oder Tremor; Letzteres als Behandlungsmethode noch im experimentellen Stadium. In der Kardiologie zur künstlichen Stimulation des Herzens als Therapiemaßnahme zur Unterbrechung behandlungsbedürftiger Arrhythmien u. zur Sicherung der entsprechenden Diagnose sowie zur Überprüfung der Effektivität eingesetzter Antiarrhythmika. Anw. erfolgt bei atrialen
u. ventrikulären Tachykardien, so bei Vorhoftachykardie u. -flattern, Knotentachykardie, Tachykardie bei Präexzitations-Syndrom, anhaltender ventrikulärer Tachykardie, rezidivierendem Kammerflattern u. -flimmern; s.a. Herzschrittmacher.
Herzschrittmacher; Herzschrittmacher 2); Nervenstimulation
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