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Fibrinogen
Fibrinogen

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1. isolierte Dysplasien des Schädels (Dyszephalien) |
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2. kraniomandibulofaziale Dysmorphie-Syndrome |
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3. Extremitäten-Dysplasien (Dysmelien) |
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4. Dysplasien des Becken- u. Schultergürtels |
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5. Dysplasien der Wirbelsäule |
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6. Dysplasien der Rippen u. des Sternums |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: W.L. Brückner: Gerinnungsfaktor XIII; München 1983
Fi|bri|no|gen
fibrinogen; factor I
der „Faktor I“ der Blutgerinnung. Ein löslicher Eiweißkörper, ein Glykoprotein, das Hexose, Acetylhexosamin, Acetylneuraminsäure enthält; es wandert in der Elektrophorese zwischen β- u. γ-Globulinen (= β2), ist u.a. mit Äthanol, Äther, Ammoniumsulfat fällbar u. gerinnt unter Hitzeeinwirkung; wird in der Leber gebildet u. rasch umgesetzt (biol. HWZ ca. 5 Tg.); kommt v.a. im Plasma (2-4,5 g/l) u. zu etwa 20% außerhalb des Blutes vor (in Interstitium, Exsudaten etc.); wird auch therapeutisch angewendet, z.B. bei Afibrinogenämie, Hypofibrinogenämie; s.a. Fibrintherapie.
- F. ist nachweisbar u.a. durch „Hitzefibrin-Bestg.“ n. Schulz u. - nach Ausfällung mit Thrombin u. Calciumionen - mittels Tyrosin-, Biuret-, Mikro-Kjeldahl-, Clauss-Gerinnungszeitmethode, nephelometrisch, immunologisch. Die Serumkonzentration ist evtl. krankhaft erhöht (Hyperfibrinogenämie), z.B. - als Akute-Phase-Protein - bei Infektion, Tumoren, oder vermindert (Fibrinogenopenie; als Hypo- bis Afibrinogenämie), z.B. bei schwerer Leberschädigung, konstitutioneller Fibrinopenie. Hohe F.-Konzentrationen stellen einen Risikofaktor für kardio- u. zerebrovaskuläre Erkrankungen dar. Abbau- u. Spaltprodukte treten auf nach Einwirkung
fibrinspaltender proteolytischer Enzyme (Fibrinogenasen; z.B. Thrombin [Bildung der Fibrinopeptide A, B, AB u. Y], Plasmin, Trypsin, Chymotrypsin; s.a. Fibrinogendegradationsprodukte).
Afibrinogen(äm)ie; Antihämorrhagica; Antithrombin I; Blutgerinnung; Defibrinationssyndrom; faktor I; Fibrin; Fibrinogendegradationsprodukte; Fibrinogenolyse; Fibrinopenie, konstitutionelle; Fibrin(o)peptide; Fibrintherapie; Hypofibrinogenämie
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