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Fibrinolysesyndrom
Fibrino|lyse|syndrom
fibrinolytic disorder
das sich v.a. durch Blutungen (als Purpura) manifestierende Krankheitsbild („fibrinolytische Diathese“) bei Überaktivität des Fibrinolysesystems (s.u. Fibrinolyse, dort Schema); die „Hyperfibrinolyse“ tritt auf als Hyperfibrinogenolyse nach Aktivierung des Plasmins („Fibrinolysin“) durch Fibrinolysekinasen (Aktivatoren des Fibrinolysesystems, z.B. Gewebslysokinase, Staphylo-, Streptokinase) oder - häufiger - als Folge einer im Blutgefäßsystem erfolgenden Blutgerinnung. Voll aktiviertes Plasmin greift dann - nach Überspielen der Antiplasmine - v.a. die Faktoren I, V u.
VIII im Plasma an; zusätzlich werden die Bildung von Fibrin u. die Funktion der Blutplättchen durch Fibrinogen- u. Fibrindegradationsprodukte gestört.
Faktor; Fibrinolyse; hämorrhagisches Syndrom; Hyperfibrinolyse; Lysekoagulopathie; Lysokoagulopathie; Plasmin; Streptokinase
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