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Fibronectin
Fibro|nectin
Syn.: -nektin; Fn (Abk.); CIG
fibronectin; cell-surface protein
Plasmaprotein mit Neigung, mit verschiedenen Substraten eine Bindung einzugehen (McDonagh: „Molekülkleber“). Wichtiges Opsonin. Ein bei Elektrophorese in der Betafraktion wanderndes Glykoprotein (als Dimer aufgebaut), im Plasma in einer Konzentr. von 240-400 μg/ml; MG: 2 · 220 000; wird an Oberflächen von Epithel- u. Endothelzellen, Makrophagen, Leberzellen sowie als Kittsubstanz u. als Gerüstprotein gefunden. Hauptbildungsort: Leberzellen (daher bei Lebererkrankungen niedrige Fn-Plasmawerte). Bei malignem Aszites erhöhte Fn.-Konzentration. Tritt in Granulationsgewebe auf, vermittelt - durch Faktor XIII (= Transamidase) kovalent an Fibrin gebunden - Adhäsion von Fibroblasten an Kollagenfibrillen (begünstigt dabei
Fixierung des Fibrinnetzes; die Bindung von Fibroblasten wird durch Heparin begünstigt, durch Hyaluronsäure gehemmt); in das Netz einwandernde Fibroblasten bilden dann dieses Protein u. Kollagen. Ferner antithrombotische Wirkung. Wird durch Proteinasen (z.B. der Leukos) abgebaut, was zu Kapillarlecks führt.
CIG; cold-insoluble globulin; Globulin, kälteunlösliches; LETS; Opsonine
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