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Glutaminsäure
Glutaminsäure
Syn.: l-Glutaminsäure; Acidum glutami(ni)cum; 1-Aminopropan-1,3-dicarbonsäure; E (Abk.); Glu (Abk.)
glutamic acid
natürlich vorkommend in Peptiden (Glutathion, Folsäuren) u. Proteinen (v.a. im Gehirn; in Milch-, Getreideprodukten). Eine nichtessentielle glukoplastische Aminosäure; ein reaktionsfähiges Stoffwechselprodukt, das gebildet wird aus α-Ketoglutarsäure durch Umsetzung mit Ammoniak (NH3) u. NAD(P)H2 in Gegenwart der Glutamat-dehydrogenase (Abbau umgekehrt im Citratzyklus; ferner zu NH3) oder durch Transaminierung (s.a. Glycinaminotransferase) mit α-Aminosäuren sowie beim Abbau der Aminosäuren Histidin, Arginin, Ornithin, Prolin u. Hydroxyprolin. Wird umgewandelt in γ-Aminobuttersäure (durch Decarboxylierung), Glutamin (durch Bindung von Ammoniak),
Glutathion, Folsäure. - Als „exzitatorische Aminosäure“ wichtigster (erregender) Transmitter im zentralen Nervensystem (s.a. Glutamat-Rezeptoren). - Salze: Glutam(in)ate; s.a. Glutamat...
AMPA-Rezeptor; Citratzyklus; Glu; Glutamat; Glutamat-Rezeptoren; Glutaminat; Glycinaminotransferase; Natriumglutamat; NMDA-Rezeptor; Transmitter
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