Rochelexikon A-Z
Herzschrittmacher 2)
Herzschrittmacher

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(A) Atemwege |
Atemwege frei machen |
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(B) Beatmung |
endotracheale Intubation oder Maskenbeatmung, reiner Sauerstoff |
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(C) Circulation |
Herzmassage |
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(D) (E) Drogen (medikamentöse u. Elektrotherapie des Herzstillstandes) |
a) venöser oder zentralvenöser Zugang
b) EKG-abhängige Therapie
Asystolie bzw. elektromechanische Dissoziation
c) Natriumbicarbonat, Infusionstherapie |
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Nach erfolgreicher Wiederbelebung (tastbarer, regelmäßiger, peripherer Puls, evtl. ausreichende Spontanatmung) Verlegung des Patienten auf eine Intensiveinheit u. weitere Therapie |
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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: M. Schaldach in ZfA 58 (1982) 1042
2)
Syn.: H., künstlicher
artificial cardiac pacemaker
(Elmquist-Senning, Chardak 1959/1960) Impulsgenerator zur künstlichen Anregung von Herzaktionen (Elektrostimulation); als transportabler Apparat oder als in einem körperverträglichen Gehäuse untergebrachtes einpflanzbares Kleingerät (mit elektronischem Schaltkreis u. [Lithium-]Batterie); die geeigneten kurzen elektrischen Stromstöße werden über eine spezielle uni- oder bipolare Elektrode an den Herzmuskel abgegeben, die z.B. bei Operationen unter eröffnetem Brustkorb dem Herzmuskel angelegt bzw. anlässlich der ersten Schrittmacherimplantation durch Herzkatheterismus in das Herz eingeführt oder evtl. operativ in den Herzmuskel eingepflanzt wird u. so einen regelbaren
Schlagrhythmus auslöst. Ind.: findet vorübergehende oder dauernde Anw. bei Herzrhythmusstörungen mit langsamer Schlagfolge (Bradyarrhythmien), z.B. bei Überleitungsverzögerung, Atrioventrikularblock (s.a. Block), gehäuften Adams-Stokes-Anfällen sowie bei Herzinsuffizienz mit bradykarden Rhythmusstörungen, akutem Herzstillstand (Asystolie), Myokardinfarkt (meist der Hinterwand), aber auch bei Reentry-Tachykardie (als antitachykarder H. zur anfallgesteuerten Burst-Overdriving-Stimulation; H.-Code: AAB, B für „Burst-getriggert“). Einteilung: Für die verschiedenen H.-Typen wurde von der ICHD (International Commission for Heart Disease Resources) ein
Buchstabencode festgelegt. Die 1. Stelle bezeichnet den Stimulationsort, die 2. Stelle den Ort der Signalwahrnehmung = Sensing (Symbole: V = Ventrikel [re.], A = Atrium [re.], D = doppelt, d.h. Ventrikel u. Atrium betreffend, 0 = entfällt), die 3. Stelle zeigt den Funktionsmodus des Gerätes (Symbole: I = inhibierte u. T = getriggerte Bedarfsfunktion, D = doppelt = beide Funktionen, 0 = entfällt), die 4. u. 5. Stelle können für Zusatzinformationen verwendet werden. Unterschieden werden frequenzstabile, bedarfsgesteuerte (kammer- oder vorhofgesteuert) u. sequentielle H.
Asystolie; Block; Elektrostimulation; Herzkatheterismus; Herzschrittmacher 1); Impulsgeber; Schrittmacherimplantation; Stand-by-Schrittmacher
von der Herzstromkurve (d.h... (mehr)
von der R-Zacke bzw... (mehr)
entweder ein P-Wellen-inhibierter Vorhof-Demand-Schrittmacher (Code: AAI... (mehr)
ein Gerät, das konstant 64-72 Impulse/min abgibt (Frequenz ist - z.B... (mehr)
ein H., bei dem im physiologischen Abstand die aufeinander folgende Impulsabgabe... (mehr)
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