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Hyponatriämie
Hypo|natr(i)ämie
hyponatremia
verminderter (< 130 mmol/l) Gehalt des Blutserums an Natrium; bei hypotoner Dehydratation u. hypotoner Hyperhydratation sowie - als Pseudo-H. - bei Verdrängung des Na aus der extrazellulären Flüssigkeit durch andere positiv geladene oder entsprechend osmotisch aktive Teilchen (z.B. bei Hyperglykämie, -lipidämie, -proteinämien); als Verdünnungs-, Verlust- oder Verteilungs-H. Kommt vor z.B. bei Hypoaldosteronismus, Salzverlustniere, Diuretika-Verabfolgung, nach heftigem Erbrechen, Durchfällen, inappropriater ADH-Sekretion, Hypothyreose, nephrotischem Syndrom, Leberzirrhose, Nierenversagen,
Herzinsuffizienz. Klinik (Natriummangelsyndrom): Hypotonie, Tachykardie, allg. Verlangsamung, Apathie, Muskelkrämpfe; s.a. Salzmangelsyndrom, Hypochlorämie.
Dehydratation; Elektrolythaushalt; Hyperglykämie; Hyperhydratation; Hypochlor(id)ämie; Natrium; Salzmangelsyndrom
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