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Jacob-Monod-Modell
Jacob-Monod-Modell
Biogr.: François J., geb. 1920, Genetiker, Paris; Jacques M., 1910-1976, Biologe, Paris; bd. 1965 Nobelpreis für Medizin
Fach: Genetik
(1961) Modell der - induziblen u. repressiblen - Enzymsynthese; mit vier Komponenten: 1) zusammengehörige Gruppe von Strukturgenen, die eine bestimmte biochem. Synthesekette kontrollieren; 2) Operator-Gen (dort Schema), das über Induktion oder Repression der Transkription oder -lation der Strukturgene entscheidet; 3) zwischen (1) u. (2) eingeschaltete Promotor-Region, an der die Transkription der DNS bzw. Translation der messenger-RNS der Strukturgene beginnt; 4) das topisch davon unabhängige Regulator-Gen, das eine spezifische Repressor-Substanz produziert. - Modus der Regulation der Eiweißbiosynthese durch Zusammenwirken von Repressor, Operator u. spezifischen Induktoren
(Effektoren): Im repressiblen System inaktiviert die Verbindung der - evtl. durch einen Korepressor freigesetzten oder aktivierten - Repressor-Substanz mit dem Operator die Operatorfunktion u. verhindert dadurch die Transkription oder Translation der Strukturgene u. die Proteinsynthese; im induziblen System inaktiviert die Verbindung des spezif. Induktors (Substratmolekül oder Metabolit) mit dem Repressor die Repressorfunktion u. setzt dadurch die Transkription, Translation u. Enzymsynthese frei (= Derepression).
Effektor 2); Eiweißbiosynthese; Enzym; Gen; Induktion, enzymatische; Monod-Modell; Operator(-Gen); Promotor 1)
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