Rochelexikon A-Z
Leukämie
Leukämie
|
akute (unreifzellige) Leukämien |
|---|
|
akute lymphatische Leukämie (ALL)
|
|
akute myeloische Leukämie
|
|
akute Eosinophilenleukämie |
|
akute Basophilenleukämie |
|
akute Erythroleukämie |
|
akute Erythämie (Di Guglielmo) |
|
akute Megakaryozyten-/Megakaryoblastenleukämie |
|
akute unklassifizierbare Leukämie |
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chronische (reifzellige) Leukämien |
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chronische myeloische Leukämie |
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chronische lymphatische Leukämie |
|
maligne Lymphome |
|
andere myeloproliferative Erkrankungen |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: G. Mehrle: Augenheilkunde für Krankenpflegeberufe, 5. Aufl.; München 1991
Leukämie
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akute lymphoblastische Leukämie |
akute myeloische Leukämie |
chronische myeloische Leukämie |
chronische lymphatische Leukämie |
|---|---|---|---|---|
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Altersgipfel |
Kindheit |
jedes Alter |
mittleres Alter |
mittleres u. höheres Alter |
|
Leukozytenwerte |
H* in 50%; |
H* in 60%; |
H in 100% |
H in 98%; |
|
weißes Differentialblutbild |
viele Lymphoblasten |
viele Myeloblasten |
ganze myeloische Reihe |
kleine Lymphozyten |
|
Anämie |
bei > 90%, schwer |
bei > 90%, schwer |
bei 80%, meist mild |
bei 50%, meist mild |
|
Thrombozyten |
E in > 80% |
E in > 90% |
H in 60%, E in 10% |
E in 20–30% |
|
Lymphknoten- vergrößerungen |
häufig |
seltener |
ungewöhnlich |
häufig |
|
Splenomegalie |
60% |
50% |
meist u. massiv |
gelegentlich, dann meist mäßig |
|
andere Befunde |
bei 50% ZNS-Befall nach 1 Jahr |
selten ZNS-Befall, evtl. Auer-Stäbchen in den Myeloblasten |
ALP niedrig, Ph1**- Chromosom bei 85% |
gelegentlich hämolytische Anämien u. Hypogammaglobulinämie |
|
* E = erniedrigt, N = normal, H = erhöht |
||||
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: MSD-Manual der Diagnostik u. Therapie, 5. Aufl.; München 1993
Leukämie
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akute (unreifzellige) Leukämien |
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akute lymphatische Leukämie (ALL)
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akute myeloische Leukämie
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akute Eosinophilenleukämie |
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akute Basophilenleukämie |
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akute Erythroleukämie |
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akute Erythämie (Di Guglielmo) |
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akute Megakaryozyten-/Megakaryoblastenleukämie |
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akute unklassifizierbare Leukämie |
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chronische (reifzellige) Leukämien |
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chronische myeloische Leukämie |
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chronische lymphatische Leukämie |
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maligne Lymphome |
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andere myeloproliferative Erkrankungen |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: MSD-Manual der Diagnostik u. Therapie, 5. Aufl.; München 1993
Leukämie
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akute lymphoblastische Leukämie |
akute myeloische Leukämie |
chronische myeloische Leukämie |
chronische lymphatische Leukämie |
|---|---|---|---|---|
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Altersgipfel |
Kindheit |
jedes Alter |
mittleres Alter |
mittleres u. höheres Alter |
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Leukozytenwerte |
H* in 50%; |
H* in 60%; |
H in 100% |
H in 98%; |
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weißes Differentialblutbild |
viele Lymphoblasten |
viele Myeloblasten |
ganze myeloische Reihe |
kleine Lymphozyten |
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Anämie |
bei > 90%, schwer |
bei > 90%, schwer |
bei 80%, meist mild |
bei 50%, meist mild |
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Thrombozyten |
E in > 80% |
E in > 90% |
H in 60%, E in 10% |
E in 20–30% |
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Lymphknoten- vergrößerungen |
häufig |
seltener |
ungewöhnlich |
häufig |
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Splenomegalie |
60% |
50% |
meist u. massiv |
gelegentlich, dann meist mäßig |
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andere Befunde |
bei 50% ZNS-Befall nach 1 Jahr |
selten ZNS-Befall, evtl. Auer-Stäbchen in den Myeloblasten |
ALP niedrig, Ph1**- Chromosom bei 85% |
gelegentlich hämolytische Anämien u. Hypogammaglobulinämie |
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* E = erniedrigt, N = normal, H = erhöht |
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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: MSD-Manual der Diagnostik u. Therapie, 5. Aufl.; München 1993
Leuk|ämie
leukemia
Sammelbegriff für Erkrankungen, die durch maligne Transformation hämatopoetischer oder lymphatischer Zellen entstehen und mit Proliferation u. Akkumulation neoplastischer Zellen (L.-Zellen) primär im Knochenmark, meist auch im Blut u. in lymphatischen Geweben, seltener in anderen Organen einhergehen. Die L. wurde als „Weißblütigkeit“; von Virchow (1845) in die medizinische Literatur eingeführt u. war historisch einem starken Wandel unterworfen. Klassifik.: Die Einteilung (s.a. Tab.) erfolgt nach morphologischen, zytochemischen u. immunzytologischen Kriterien der atypischen Zellen (myeloisch - lymphatisch), nach dem Differenzierungsgrad
(reifzellig - unreifzellig), v.a. bei der akuten myeloischen L. entsprechend der FAB-Klassifikation sowie nach dem klin. Verlauf (akut - chronisch). Ferner ist die Unterscheidung zwischen sub- oder aleukämischen (normale oder erniedrigte Leukozytenzahlen im Blutbild; häufig bei akuter L.) u. leukämischen (erhöhte Leukozyten; meist bei chron. L.) Verlaufsformen üblich. Es können reinzellige u. mischzellige Erkrankungsformen unterschieden werden (myeloproliferative Erkrankungen). Ätiol.: Die Ursachen für die Entstehung einer L. (Leukämogenese) sind nicht eindeutig geklärt; mögliche Faktoren (Leukämogene), die das L.-Risiko erhöhen, sind v.a. ionisierende Strahlung (z.B. Atombombenexplosionen, Thorotrast®-Exposition, Strahlentherapie), einige
Chemikalien (v.a. Benzol u. Zytostatika), Viren (s.a. Onkogen, Tumorviren, HTLV I) sowie genetische Faktoren (s.a. Philadelphia-Chromosom); häufig finden sich Chromosomenaberrationen. Klinik: Die Krankheitserscheinungen sind bei verschiedenen L.-Formen sehr variabel (s.a. Tab.). Sowohl das Knochenmark als auch alle anderen Organe können von den malignen Zellen infiltriert werden. Durch den funktionellen Ausfall von Blutzellen kommt es zur Insuffizienz des Sauerstofftransports (Anämie), der Abwehrfunktion (Infektneigung) sowie der Hämostase (Blutungsbereitschaft v.a. infolge Thrombozytopenie). Es
kann zur Vergrößerung u. Funktionsminderung befallener Organe kommen (z.B. Meningoencephalomyelopathia leucaemica, evtl. Niereninfiltration). Eine besondere Manifestationsform sind leukämische Hautinfiltrationen (L. cutis), die umschrieben oder auch generalisiert (Leucaemia universalis cutis) auftreten können. Leukämische Erythrodermien sind gegen die Mycosis fungoides u. das Kaposi-Syndrom abzugrenzen. Tumorbildende Leukämieformen wurden auch als Leukosarkomatose bezeichnet. Ther.: richtet sich nach der jeweiligen Form. Methoden sind z.B. Strahlentherapie, Chemotherapie oder Knochenmarktransplantation, die oft in Kombination angewendet
werden.
Aleukämie; aleukämisch; Binet-Klassifikation; Blastenleukämie; Blutkrebs; CMML; Eosinophilenleukämie; Eosinophilie 2); Granulozytenleukämie; Infiltrat, leukämisches; L1-3; Leukaemie, chronische lymphatische; Leukämogene; Leukämogenese; href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/leukoblastenleukaemie">Leukoblastenleukämie; Leukose; Leukozytose; Lymphoblastenleukämie; Lymphozyten; Lymphozytose, absolute 1); Mastzellenleukämie; Meningoencephalomyelopathia leucaemica; Monozytenleukämie; Myeloblastenleukämie; myeloische Leukaemie; Myelose 2); Onkogene; href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/paramyeloblast">Paramyeloblast; Philadelphia-Chromosom; Promyelozytenleukämie; Strahlenschaden; Tumorviren; Weißblütigkeit
Erkrankungen der hämatopoetischen Stammzellen mit Proliferation unreifer... (mehr)
maligne Transformation einer lymphatisch determinierten Stammzelle... (mehr)
maligne Transformation einer myeloisch determinierten Stammzelle... (mehr)
selten diagnostizierte Form, da die meisten L. eingeordnet werden können... (mehr)
Formen der L. , bei denen im Ggs... (mehr)
als lymphozytäres Lymphom niedrigen Malignitätsgrades zu den Non-Hodgkin-Lymphomen... (mehr)
der Gruppe der myeloproliferativen Erkrankungen zuzuordnende Neoplasie... (mehr)
L., chronische myelomonozytäre
zu den myelodysplastischen Syndromen gehörende Stammzellerkrankung... (mehr)
langsame Verlaufsform akuter - meist myeloischer - L., nachweisbar durch... (mehr)
nicht einheitlich verwendeter Begriff: i.e... (mehr)
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