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Motoneuron
Motoneuron

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Palpation |
orientierende Größenbeurteilung, Erkennen oberflächennaher Knoten, Organverschieblichkeit, Konsistenz, Druckschmerz |
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Sonographie |
Volumenbestimmung, Beurteilung der Parenchymstruktur, Erkennen von diffusen u. umschriebenen Veränderungen |
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Hormonanalyse |
aktuelle Stoffwechsellage |
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Szintigraphie |
Funktion, Nachweis dystopen Gewebes, Struma retrosternalis |
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Feinnadelpunktion, Schneidebiopsie |
Dignität, Zytologie, Histologie |
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Röntgen (Trachea, Ösophagus) |
Verdrängung, Stenosierung |
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Computertomographie, Kernspintomographie |
speziellen, meist wissenschaftlichen Fragestellungen vorbehalten |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: K. Golenhofen: Physiologie; München 1997
Moto|neuron
motoneuron; motor neuron
letztes Neuron in der efferenten Innervation der Skelettmuskulatur. Besteht aus einer Ganglienzelle im Vorderhorn des Rückenmarks (bzw. in Hirnnerven) u. dem Neuriten, der die Nervenzellen innerviert. Die Neuriten der spinalen M. gehen an Muskelfasern: die der (größeren) α-M. an extrafusale (Skelettmuskel-)Fasern, an denen sie motorische Endplatten bilden. Die der kleineren γ-M. enden an intrafusalen (in Muskelspindeln gelegenen) Muskelfasern. Sämtliche Nervenfaser-Typen stehen unter dem Einfluss vieler Kerne des Zentralnervensystems u. bilden damit die „gemeinsame Endstrecke“ der motorischen Leitungsbahn. Die α-M. geben ferner Kollateralen ab an rückläufig zu Motoneuronen leitende
href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/renshaw-zellen">Renshaw-Zellen, die hemmend-modulierend in die Bewegungsabläufe eingreifen. Die Zellkörper (= Perikaryen) der α-M. erhalten über Synapsen sämtliche erregenden u. hemmenden Impulse des zentralen Nervensystems (höhere motorische Hirnzentren), welche über motorische Leitungsbahnen (Pyramidenbahn; EPS-Bahnen) direkt oder über Zwischenneurone an sie herangeleitet werden. Ferner nehmen die Perikaryen der α-M. Signale auf, die aus der Peripherie stammen, v.a. aus den von γ-M. innervierten Muskelspindeln („Konvergenz der Erregungen“). Die motorischen Impulse führen bei Überleitung (s.a. motorische Einheit) zu einer Kontraktion
der Muskelfasern des Skelettmuskels. Diese Kontraktion ist eng gekoppelt an die Funktion der γ-M., deren Neuriten (γ1- u. γ2-Nervenfasern) zu in der Muskelspindel gelegenen Fasern verlaufen, die als Empfindlichkeitsregler ebenfalls von zentral her zur Kontraktion angeregt werden. Dadurch werden (wie dies auch bei ihren passiven Längenänderungen der Fall ist) sensible Rezeptoren der Muskelspindel erregt, u. der entsprechende Impuls wird - z.T. über den Eigenapparat des Rückenmarks - an α-M. geleitet. Dort bahnt er weitere Impulse und ist so (als „Servomechanismus“) am Kontraktionsgeschehen beteiligt. Das M., dessen Neuriten ein Element des
gemischten peripheren Nervs bilden, hat auch trophische Funktionen für die Muskeln: Schädigung der α-M. führt zu spinaler Muskelatrophie, Störung der aus der Spindel kommenden Impulsleitung zu Ataxie.
Ataxia; Bewegung 1); Eigenapparat; extrapyramidal(motorisch)es System; Fusimotoneurone(n); F-Wellen 2); H-Reflex; Modulation; motorische Bahn; motorische Einheit; motorische Vorderhornzelle; Muskelatrophie; Muskelatrophie, neurogene; href="http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/muskelfaser">Muskelfaser; Muskelspindel; Myo(r)rhythmie; Nervus vestibularis 2); Pyramidenbahn; Renshaw-Zellen; Rhizoneuron; Tractus corticospinalis; Willkürmotorik
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