Muskelkontraktion
Muskelkontraktion

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10–13 J. |
14–17 J. |
18–30 J. |
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männl. |
411–508 ml |
610–720 ml |
770–790 ml |
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weibl. |
371–500 ml |
530–555 ml |
578–580 ml |
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31–40 J. |
41–75 J. |
Sportler |
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männl. |
760 ml |
790–820 ml |
906 ml |
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weibl. |
570 ml |
– |
682 ml |
© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: Deetjen/Speckmann: Physiologie; München 1992
Muskel|kontraktion
muscle contraction
durch direkte oder indirekte Reizung des Muskels ausgelöste, unter ATP-Verbrauch erfolgende Verkürzung des Muskels (mit nachfolgender Relaxation = Muskelerschlaffung). Je nach den Bedingungen von Längen- u. Spannungsänderungen werden folgende Kontraktionsformen unterschieden: a) isometrische M. (reine Spannungs- bzw. Kraftzunahme ohne Verkürzung), b) isotonische M. (reine Verkürzung bei konstanter Spannung), c) auxobare M. (mit Verkürzung gleichzeitig zunehmende Spannung), d) Anschlagszuckung oder -kontraktion (zunächst isotonische Verkürzung bis zu einem Anschlag, der keine weitere Verkürzung mehr zulässt, dann Spannungszunahme), e) Unterstützungszuckung oder -kontraktion (zunächst Spannungszunahme, bis die Kraft zum Anheben der Last ausreicht, dann Verkürzung). Die M. erfolgt dadurch, dass die Actinfilamente direkt mit den „Köpfen“ der Myosinfilamente Kontakt finden (s.a. Actomyosin) u. teleskopartig zwischen Letztere geschoben werden (unter Verkürzung der I-Bande der Sarkomere; s.a. Myofibrille); erfolgt in der quer gestreiften Muskelfaser rel. schnell; in der glatten Muskelzelle beruht die - etwas langsamere - Kontraktion auf einem ähnl. Prinzip, auch wenn hier Myosin- u. Actinfilamente weniger streng geometrisch geordnet sind. - Am quer gestreiften Herzmuskel entspricht die Kontraktion der Systole, die Relaxation der Diastole. - Die M. setzt nach dem durch Depolarisation der Zellmembran erfolgenden Einstrom der Calcium-Ionen u. deren Bindung an Troponin ein (s.a. Calciumantagonisten). - Aus der Überlagerung (Superposition) rhythmisch aufeinander folgender Einzelzuckungen resultiert eine Dauerverkürzung (tetanische M.; Entladungen der motorischen Einheiten erfolgen asynchron).
Actomyosin; Calciumantagonisten; Depolarisation; Diastole; Filament-Gleit-Theorie; I-Bande; isometrisch; isoton(isch) 2); I-Zone; Kontraktilität; Kontraktion; Kopp(e)lung, elektrofunktionelle 3); Längen-Spannungs-Diagramm; Muskelerschlaffung; Muskelfaser; Muskelreizpunkte; Muskelstoffwechsel; Myofibrille; Myosin; Systole; tetanisch; tetanisierend; Tropomyosin
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