Rochelexikon A-Z
Nabelschleife
Nabelschleife

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FAB-Klassifikation |
deutsche Bezeichnung |
Morphologie |
zytochemische, immunologische u. biochemische Charakterisierung |
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myeloische Formen (M) |
(ca. 80% der akuten Leukämien im Erwachsenenalter |
evtl. weitere Subgruppierung durch monoklonale Antikörper gegen verschiedene Oberflächenantigene |
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M0 |
Myeloblastenleukämie mit minimaler myeloischer Differenzierung (AML) |
große Blasten ohne sichtbare Granulation. |
Peroxidase-negativ (oder < 5% positiv); myeloische Marker CD13, CD33, CD65 |
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M1 |
Myeloblastenleukämie ohne Ausreifung (AML) |
keine Zeichen granulozytärer Differenzierung, prominente Nucleoli, evtl. azurophile Granula u./oder Auer-Stäbchen |
mindestens 3% der Blasten Peroxidase-positiv; unspezif. Esterase (+) |
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M2 |
Myeloblastenleukämie mit Zeichen der Ausreifung (AML) |
Entwicklung bis zu Promyelozyten; Myelozyten, Granulozyten, Blasten u. Promyelozyten zusammen > 50%; evtl. azurophile Granula u./oder Auer-Stäbchen |
bis 64% der als leukämisch angesehenen Zellen Peroxidase-positiv (++); unspezif. Esterase (+) |
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M3 |
Promyelozytenleukämie (APL) |
Mehrzahl der Zellen mit charakterist. Granulation der Promyelozyten; z.T. gebündelte Auer-Stäbchen |
65% (u. mehr) der als leukämisch angesehenen Zellen Peroxidase-positiv (++); unspezif. Esterase (+) |
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M4 |
myelomonozytäre Leukämie (AMML) |
granulozytäre u. monozytäre Differenzierungsstufen (Anteil jeder Reihe mindestens 20%) zusätzl. 5% Eosinophile |
Peroxidase ++; unspezif. Esterase + |
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M5 |
Monozytenleukämie (AMOL) |
> 80% der als leukämisch angesehenen Zellen sind aus der monozytären Reihe |
Peroxidase in monozytären Zellen negativ; unspezif. Esterase ++; Natriumfluorid-hemmbar (charakteristisch für monozytäre Elemente, für Beweis der M. immer erforderlich) |
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Subtyp A |
undifferenziert (Monoblastenleukämie) |
große Blasten, prominente Nucleoli, großer Plasmasaum |
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Subtyp B |
weiter differenziert |
Ausreifung bis zu Monozyten (im peripheren Blut vorherrschend) |
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M 6 |
Erythroleukämie (EL) |
> 50% erythrozytäre Elemente (bei mehr als 10% eindeutig pathologischen Erythroblasten reicht ein Gesamtteil von 30%); evtl. mit Beteiligung der Granulopoese u. Übergang nach M1, M2 oder M4 |
Peroxidase +; unspezif. Esterase +; PAS-Reaktion + (schollig) |
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M7 |
Megakaryoblasten- leukämie |
> 30% unreife, sehr polymorphe Megakaryoblasten mit schmalem Zytoplasma u. dichtem Chromatin |
immunzytolog. Nachweis von Glykoproteinkomplexen GPIIb/IIIa der Thrombozytenmembran |
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lymphatische Formen (L) |
(ca. 20% der akuten Leukämien im Erwachsenenalter; klinisch relevant ist die immunologische Klassifizierung) |
weitere Subgruppierung durch monoklonale Antikörper gegen verschiedene Oberflächenantigene |
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L1 |
Lymphoblasten- leukämie (häufiger bei Kindern) (ALL) |
einheitliches Bild kleiner Zellen mit schmalem Zytoplasmasaum u. regelmäßigen, manchmal gekerbten Kernen, meist ohne Nucleoli; evtl. Vakuolen im Zytoplasma |
unter dem morpholog. Bild von L1 u. L2 verschiedene Subtypen vorkommend (alle TdT u. meist auch grobschollig PAS-positiv) |
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L2 |
Lymphoblasten- leukämie (ALL) |
heterogenes Bild großer Zellen mit mehr oder weniger großem Zytoplasmasaum u. unregelmäßigen, oft gespaltenen Kernen mit großen Nucleoli; evtl. Vakuolen im Zytoplasma (gering) |
T-ALL: T-Antigen u. Erythro- zytenrosettenbildung positiv; in 90% der T-Antigen-positiven auch saure Phosphatase positiv (paranukleär) |
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L3 |
Lymphoblasten- leukämie (ALL) (Burkitt-Typ der ALL) |
einheitliches Bild großer Zellen mit stark basophilem Zytoplasma u. regelmäßigen rund-ovalen Kernen mit deutlichen Nucleoli; meist auffällige Vakuolen im Zytoplasma |
Eigenschaften von B-Lymphozyten (B-ALL): HLA-DR-Antigen u. Oberflächenimmunglobuline nachweisbar PAS-Reaktion u. TdT-Aktivität negativ |
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PAS = Perjod-Säure(Acid)-Schiff-Reaktion (Glykogen-Nachweis); TdT = terminale Desoxynucleotidyl-Transferase (lymphatischerMarker); Ia = Immunantwort-assoziiertes Antigen (B-Zell-Marker) |
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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.
Quelle: J. Langman: Medizinische Embryologie, 7. Aufl.; Stuttgart 1985
Nabel|schleife
umbilical loop
die ab ca. 5. Wo. sagittal die Bauchhöhle durchziehende primäre Darmschleife (am Scheitel der Ductus omphaloentericus), deren vorderer Abschnitt infolge starken Längenwachstums nach der 1. Phase der Darmdrehung (um 90°) vorübergehend aus der Bauchhöhle in das Nabelstrangzölom verlagert wird („physiolog. Nabelbruch“).
Darmdrehung; Nabelbruch, physiologischer; Nabelschnurbruch
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